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Team Oberhavel e.V.

Vorschaubild

Vorsitzender: Hans-Jürgen Köhler

Rotdornsteig 1
16766 Kremmen

Telefon (03301) 531046

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.team-oberhavel.de

  • Laufen
  • Volleyball
  • Gymnastik
  • Kraftsport


Aktuelle Meldungen

Neuer Laufkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger ab Januar 2019

(02.12.2018)

Ab 15.01.2019 beginnt ein neuer Laufkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger

 

Anmeldungen per E-Mail an laufkurs@team-oberhavel.de

Neue Yoga Gruppe

(24.10.2018)

Ab dem 06.11.2018 haben wir wieder eine neue Yogagruppe. Treffpunkt ist ab dem 06.11.2018 immer Dienstag um 19:00 Uhr in der Pestalozzi-Grundschule in Birkenwerder. 

[Lageplan]

Mercedes-Benz Halbmarathon 2018

(26.09.2018)

Am 02.09.2018 fand der 20. Mercedes-Benz-Halbmarathon statt. Dabei erkämpfte das Team Oberhavel in der Teamwertung der Berlin-Brandenburgischen Meisterschaften im Halbmarathon in der  AK M60/65 den 1. Platz. In der Einzelwertung erreichte in der AK 60 Norbert Schmidt mit 1:45:15 den 3. Platz, in der AK 65 Günther Koczessa mit 1:41:18 den 2. Platz und Jörg Franke mit 2:05:08 den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch.

[Download]

[Download]

Jahresabschlußveranstaltung 2017 und Silvesterspendenlauf

(02.01.2018)

(1)  Auf der Jahresabschlussveranstaltung 2017 unseres Vereins wurde folgenden Vereinsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Tätigkeit gedankt:

 

der Sportfreundin       Heidi Roth-Bräuer 

und dem Sportfreund   Frank Kliem

 

Gratulation erfolgte ebenso für die ausgezeichneten sportlichen Lauf-Ergebnisse bei den Landesmeisterschaften, dem Brandenburgcup und dem EMB-Cup. (Datei)

 

Bereits im November wurde unsere Sportfreundin Petra Bartz  (Bild) auf einer Veranstaltung des Landrates und des Kreissportbundes Oberhavel für ihre hervorragende ehrenamtliche Arbeit als Kassenwartin gewürdigt.

Petra hatte auch einen großen Anteil am Gelingen des Sachsenhausen-Gedenklaufes und des Spargellaufes im Schlosspark Oranienburg.

 

(2) Die letzte Laufveranstaltung des Jahres in Oberhavel, auch für viele Lauffreunde   unseres Vereins - der 10. Spendenlauf am Lehnitzsee.

 

  Die Spendebox wurde mit 3200 Euro gefüllt, die sich diesmal das Hospiz Oranienburg und eine   Förderschule in Hennigsdorf teilen.

40. BMW Berlin-Marathon

(24.09.2017)

Das sind die Ergebnisse unserer Teilnehmer am 40. BMW Berlin-Marathon 2017                                                                                                                                                                 

Foto zur Meldung: 40. BMW Berlin-Marathon
Foto: 40. BMW Berlin-Marathon

Ein etwas anderer Lauf - Wings for Life World Run

(14.05.2017)

Der etwas andere Lauf

Wings for Live World Run

 

Am 7. Mai 2017 nahm ich mal an einem etwas anderen Lauf teil, dem Wings for Live World Run. Das Besondere dieses Laufs ist, dass er weltweit an einem Tag zur gleichen Zeit, um 11:00 UTC – also 13.00 Uhr Ortszeit in Deutschland, stattfindet und er eine bewegliche Ziellinie, das sogenannte CatcherCar, hat. Man überläuft hier keine Ziellinie, sondern die Ziellinie überläuft (überfährt) dich. Der Lauf ist für dich beendet, wenn du vom CatcherCar eingeholt wirst. Sämtliche Startgelder und Spenden fließen zu 100% in wichtige Forschungsprojekte zur Heilung des verletzten Rückenmarks. Dies ist möglich, da die administrativen Kosten von Red Bull und weiteren Unterstützern gesponsert werden. Hier kannst du mehr über die Arbeit der Stiftung erfahren.

 

Video

 

In Deutschland fand der Lauf in München statt. Der Ablauf ist folgendermaßen: Eine halbe Stunde nach dem Start der Läufer fährt das CatcherCar mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h los. Anschließend erhöht das CatcherCar seine Geschwindigkeit stufenweise nach dem folgenden, weltweit gleichen Tempoplan:

12:30 UTC – GESCHWINDIGKEITSERHÖHUNG: auf 16km/h
13:30 UTC – GESCHWINDIGKEITSERHÖHUNG: auf 17km/h
14:30 UTC – GESCHWINDIGKEITSERHÖHUNG: auf 20km/h
16:30 UTC – GESCHWINDIGKEITSERHÖHUNG: auf 35km/h – bis der letzte Teilnehmer überholt ist.

Ich habe zusammen mit meinem Sohn Marcus an der Veranstaltung teilgenommen.

Die Wetterbedingungen waren alles andere als gut. Eine Temperatur von 11° C ist normalerweise eigentlich ideal zum Laufen. Aber in Verbindung mit Wind und Regen waren die Bedingungen nicht ideal. Die Teilnehmer waren, wie auch bei anderen Rennen, in Startblöcke eingeteilt. Mein Sohn und ich starteten im Block 2. Wir waren dadurch recht nahe an der Startlinie. Punkt 13 Uhr fiel der Startschuss. Mein Ziel war es mindestens 15 bis 16 km zu laufen. Anfangs war ich mir nicht ganz im Klaren, welche Taktik ich beim Lauf anwenden soll, um mein Ziel zu erreichen. Laufe ich gleich mit vollem Tempo los oder gehe ich die ganze Sache langsam an. Ich entschied mich für die erste Variante, wobei es am Anfang, aufgrund der vielen Teilnehmer, gar nicht möglich war schnell zu laufen. Nach etwa einem Kilometer lichteten sich die Reihen und ich konnte etwas mehr Tempo geben. Zunächst verlief die Laufstrecke durch den Olympiapark, es waren einige Hügel zu überwinden. Die Strecke bestand größtenteils aus Asphaltwegen bzw. –straßen, es waren

aber auch Schlackewege dabei. Diese waren, aufgrund des Regens, ziemlich aufgeweicht, dadurch wurde es, insbesondere in den Kurven, recht rutschig.

Ein teilweise unschönes Ereignis war die tierische Begleitung zwischen km 6 und 14. Nach Berichten grasten die Schafe, Ziegen, Esel und eine Kuh friedlich auf einer Wiese an der Laufstrecke. Als dann die Läufer an der Wiese vorbei kamen, waren die Tiere scheinbar der Meinung, da laufen wir einfach mal mit.

 

Video

 

 

Mein Mindestziel km 15 ist erreicht. Vom CatcherCar ist noch nichts zu sehen. Jetzt noch einmal alle Kräfte mobilisieren, um das Ziel 16 km zu erreichen. Bei km 16,28 war es dann soweit. Das CatcherCar hat mich eingeholt und der Lauf war für mich beendet. Der nächste Sammelpunkt für den Rücktransport war schon in Sichtweite, aber leider war kein Bus da. Die letzten zwei Busse fuhren gerade los, als ich, mit vielen anderen, ankam. Wir mussten dann noch ca. 15 Minuten bei Wind, Regen und Kälte warten. Ich war durchnässt bis auf die Haut. Eine Erkältung war vorprogrammiert. Doch endlich kamen die ersehnten Busse und wir fuhren zum Start zurück. Im Stadion des Olympiapark angekommen, galt es noch eine letzte Hürde zu bezwingen. Ähnlich wie im Berliner Olympiastadion mussten wir noch eine Treppe hoch steigen.

Jetzt brauchte ich nur noch auf meinen Sohn warten. Er hatte sich 21 km vorgenommen. Geschafft hat er 20,06 km.

Trotz des schlechten Wetters und der unvorhersehbaren Ereignisse war es eine gelungene Veranstaltung. Ich habe mir vorgenommen, nächstes Jahr wieder daran teilzunehmen, aber dann aller Wahrscheinlichkeit in Breda, Holland.

Mit meinem Ergebnis Platz 25702 bei den Männern weltweit und Platz 2741 bei den Männern in München sowie in meiner Altersklasse M60 Platz 240 weltweit und Platz 24 in München bin ich sehr zufrieden.

 

 

Jörg Franke

 

 

 

 

 

 

Übungsleiter für Yoga gesucht

(06.04.2017)

Wir suchen für unsere Yoga-Gruppe einen Übungsleiter.

Nähere Informationen unter kontakt@team-oberhavel.de 

 

Die Chronik des Sachsenhausen-Gedenklaufes

(28.03.2017)

„Lauf gegen das Vergessen"

 

Am l. Mai dieses Jahres wird der nunmehr 50. Sachsenhausen-Gedenklauf ausgetragen.

Er gehört damit zu den beständigsten Laufveranstaltungen in der Region.

Allerdings geht es bei ihm nicht nur um sportliche Ziele!

Er soll zugleich ein Kapitel dunkelster deutscher Vergangenheit wach halten: Die Zeit der Gräueltaten des Faschismus, für die auch das KZ Sachsenhausen steht.

Unter den mehr als 100.000 Opfern dieses Konzentrationslagers, das man zeitgleich zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin errichtete, waren auch Sportler verschiedener Nationen.

Sie erlitten unterschiedliche Schicksale.

Einerseits diente der „Sport" in perverser Art wie beim „Schuhläuferkommando" der physischen Drangsalierung und Vernichtung von Häftlingen.

Andererseits hat eine vorangegangene sportliche Betätigung manchem das Überleben in dieser „Hölle" überhaupt erst ermöglicht, so nach eigener Aussage dem slowakischen Juden Emil Farkas, der als damaliger Turner bereits mit 14 Jahren in diese Stätte des Grauens kam.

Der erste Sachsenhausen-Gedenklauf wurde am 22. März 1964 ausgetragen. Pionierarbeit dazu leisteten vom damaligen DTSB der Vorsitzende des Kreisfachausschusses Leichtathletik Peter Richter mit seinem Stellvertreter Walter Schmidt sowie vom ausrichtenden Sportverein Sachsenhausen dessen damaliger Vorsitzenden Heinz Brünsing mit Herbert Schulz. Ihr Laufkonzept gilt grundsätzlich noch heute!

Unterstützung erhielt dieses Vorhaben von der seinerzeit noch selbständigen Gemeinde Sachsenhausen mit Bürgermeister Ottomar Werner, der Mahn- und Gedenkstätte und einer Reihe von Leichtathletikfreunden der Region.

Von Beginn an bestand die Idee, den Lauf jährlich zeitnahe zum Tag der Befreiung des KZ durch sowjetische und polnische Truppen (22./23.04.) auszutragen.

Von 1964 bis 1989 standen der leistungssportliche Charakter sowie eine organisierte breite Beteiligung von Schulen und anderen Organisationen im Vordergrund.

Das Leistungsniveau bestimmten damalige Spitzenathleten der DDR, unter anderem Uta Pippig, Waldemar Czierpinski, Manfred Kutschmann, Jürgen Haase, Hans-Jörg Kunze (also spätere Olympiasieger oder Europameister), die mehrfach teilnahmen.

Die in der Regel über 10 km, 15 km und 20 km führenden Laufstrecken änderten sich wiederholt. Zeitweilig führten sie direkt über das Gelände der Gedenkstätte.

Die erste internationale Beteiligung gab es 1967 mit Gästen aus Polen und der CSSR.

 

Nach einer Unterbrechung der Laufserie durch den gesellschaftlichen Umbruch erfuhr der Lauf 1995, also 50 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers, eine Wiederbelebung und feste Etablierung in die Laufbewegung Brandenburgs. Mit Zustimmung der Gedenkstätte war daran besonders ein Team des Kreissportbundes Oberhavel unter Führung seines damaligen Vorsitzenden Heinz Neubart beteiligt. Diesem Organisationsteam gehörten unter anderem Wolfgang Wolf, Eberhard Butzke und Ulrich Dräsche' an.

Sie konnten auf Erfahrungen der Sportfreunde aufbauen, die den Lauf bereits im Zeitabschnitt von 1964 bis 1989 maßgeblich gestaltet und begleitet hatten. Dazu gehörten wiederum Peter Richter (lebt heute in Leegebruch und ist auch als akribischer Sportstatistiker bekannt), Günter Fürstenberg und Hans-Dieter Kretschmar (beide leider bereits verstorben), Margit Hornig-Borchert (Stadt Oranienburg) sowie viele weitere Helfer und Unterstützer von Vereinen, Schulen und der Gedenkstätte.

Gefördert wurde dieses Vorhaben von Landrat Schröter und Bürgermeister Laesicke. Seither ist der Lauf als anerkannter Volkslauf fest in die regionale Laufbewegung integriert.

 

Nunmehr übernahm Ulrich Dräsche', der damalige hauptamtliche Jugendreferent des KSB Oberhavel, die Organisationsleitung. Er nutzte dazu sowohl die vorliegenden Erfahrungen der bereits genannten Sportfreunde als auch die Unterstützung von regionalen Leichtathletikvereinen, auf deren Hilfsbereitschaft auch später gebaut werden konnte.

Das galt besonders für Eintracht Oranienburg (Günter Fürstenberg), SG Sachsenhausen (Fred Lange), Elektronik Hohen Neuendorf (Kerstin Paech), Stahl Hennigsdorf (Hans Ziehe), SG Vehlefanz (Klaus Retschlag), Löwenberger SV (Axel Klicks).

Organisatorische Veränderungen betrafen erneut Streckenführung und Wettbewerbsangebote.

Die Laufstrecke verlief rund um die Gedenkstätte (5 km) und konnte über die Distanzen von 10 km (2 Runden) oder 15 km (3 Runden) absolviert werden.

Wegen der nunmehr anstehenden Forderung nach Barrierefreiheit für bestimmte Sportarten konnten Inline-Skater und Rollstuhlfahrer nicht mehr zugelassen werden.

Stattdessen wurde das Walken/Nordic Walken in den Wettbewerb aufgenommen.

Nach der Gründung von Team Oberhavel e.V. am 29.11.2001 stand auch unser Verein zur Mitwirkung bereit. Gemeinsam mit dem Landkreis Oberhavel brachte er sich schrittweise in die weitere Gestaltung und Organisation der Laufveranstaltung ein. Dabei wurden gleichfalls bereits vorliegende Erfahrungen übernommen.

Seit 2004 wird der Sachsenhausen-Gedenklauf als gemeinsames Projekt von Landkreis und Kreissportbund Oberhavel, der Stadt Oranienburg und Team Oberhavel ausgerichtet. Das dazu bestehende Projektteam plant, koordiniert und organisiert verlässlich den arbeitsteiligen Prozess der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung durch die Projektpartner. Dabei sind in den sportlichen Teil stärker der KSB mit Team Oberhavel eingebunden und in das Rahmenprogramm der Landkreis mit der Stadt Oranienburg.

Abstimmungen mit der Gedenkstätte (Prof. Dr. Morsch, Dr. Severenz) dazu sind gesichert. Auch in dieser Zeit gab es mehrfach Neuerungen, sowohl bei der sportlichen Durchführung als auch bei der Gestaltung des Rahmenprogramms zur Ehrung der KZ-Opfer. Wiederholt änderten sich Laufdisziplinen und Streckenverlauf. Aufgenommen wurde zunächst eine Halbmarathondistanz über Friedrichstal - Fähre Malz - Radfernweg bis zum Start-Ziel-Bereich am Grüberplatz. Sie konnte jeweils einzeln insgesamt oder abschnittsweise als Mitglied einer Staffel absolviert werden. Die Staffelläufe kamen fest ins Programm, als die Internationalen Jugendsporttreffen des Landkreises mit dem Gedenklauf zeitlich zusammen fielen. An den Start gingen international gemischte Freundschaftsstaffeln, zunächst in der Umgebung des Grüberplatzes. Sie führten Jugendliche verschiedener Nationen sportlich, zusammen und forderten so die Ziele des Projektes. Diesem Anliegen dienten auch die „Prominentenstaffeln" mit Politikern (z.B. Barbara Richstein, Steffen Reiche, K.-H. H.Schröter) und prominenten Sportlern (z.B. Christian Schenk, Olaf Beyer, Jürgen Sträub, Jens-Peter Herold).

Inzwischen sind die Staffelläufe als fester Programmbestandteil offen für Vereine, Firmen, Familien, also für Jedermann, sie verlaufen aktuell über 1,2 km und werden gut angenommen. Auch die Kinderläufe gehören nach wie vor zum festen Programm. Verändert haben sich weiter Termin und Start-Ziel-Bereich für den Lauf. Als feststehender und damit besser planbarer Termin wurde der l. Mai ausgewählt.

Maifeiertag und Sachsenhausen-Gedenklauf gehören seither zusammen!

Die Verlegung des Start-Ziel-Bereiches erfolgte wegen der besseren Bedingungen für die Teilnehmer an die TURM-Erlebniscity. Die beengte Waldschule war zunehmend überfordert. Diese Verlegung verlief nicht ohne Debatten. Immerhin lag der Grüberplatz mit seiner Vergangenheit als SS-Kommandozentrale für alle KZ und heutiger Sitz der Gedenkstättenstiftung dem Anliegen des Gedenklaufe inhaltlich näher.

 

Umso wichtiger war es die Streckenführungen so zu legen, dass mit einem Kontakt zur Gedenkstätte und seinen Ehrenmalen für die KZ-Opfer ein emotionaler Bezug zum Ziel dieses Laufes gesichert bleibt. Das ist beim jetzigen beständigen Kurs rund um die Gedenkstätte und am Lehnitzsee entlang geschehen. Er kann 1x (7,5 km) oder 2x (15 km) absolviert werden.

Nach seiner Neubelebung 1995 veränderte sich allerdings der sportliche Charakter dieses Laufes. Leistungssportliche Ziele sind gegenüber dem Volkssportcharakter zurückgetreten. Willkommen ist jeder Starter, der mit seiner Teilnahme ein Bekenntnis gegen das Verdrängen und Vergessen ablegen möchte. Das sind inzwischen jeweils annähernd ca. 500 Finisher.

Der Sachsenhausen-Gedenklauf kennt deshalb nur Sieger!

Dennoch bleibt der Leistungsgedanke nicht gänzlich außen vor.

So geht das Ergebnis über 7,5 km in die Wertung des MBS-Sparkassencup (MBSC) ein.

Nach wie vor sind auch Aktive am Start, die aktuell oder ehemals für ein hohes Leistungsniveau stehen (siehe dazu auch Tabelle im Anhang).

Der internationale Charakter bleibt gesichert. Ständige Teilnehmer der Veranstaltung sind die Gäste aus den polnischen Partnerkreisen von Oberhavel (Siedlce und Biala Podlaska).

Die polnischen Sportler bestimmen stets das Leistungsniveau in Einzelwettbewerben und Staffeln mit und absolvieren zudem ein Sonderprogramm in der Gedenkstätte Sachsenhausen.

2016 war erstmalig auch eine syrische Staffel am Start.

Sehr beachtlich ist die öffentliche Anerkennung dieser Veranstaltung. Die Schirmherrschaft übernahmen in den letzten Jahren jeweils die Brandenburger Ministerpräsidenten Matthias Platzeck oder Dietmar Woidke. Beauftragte Minister oder Staatssekretäre vertraten die Landesregierung vor Ort und waren teilweise selbst in Einzelwettbewerben oder Staffeln aktiv.

Ständiger Bestandteil der Veranstaltung ist ein Rahmenprogramm zur würdigen Ehrung der KZ-Opfer. Daran kann sich jeder Aktive mit der Niederlegung einer Rose beteiligen. Die Blumengrüße werden danach durch eine Delegation an einem Gedenkort für die KZ-Opfer (z.B. Klinkerwerk oder Station Z) niedergelegt. Beim 50. Gedenklauf wird dazu erstmalig ein spezieller Gedenkort für Sportler unter den KZ-Opfern im Ehrenhain der Gedenkstätte zur Verfügung stehen. Seine vorherige Einweihung ist am Tag der Befreiung des KZ (23.April) vorgesehen. Am Maifeiertag selbst wird in der Gedenkstätte eine Ausstellung über den Sachsenhausen-Gedenklauf eröffnet. Eine eher sportliche Würdigung der Ergebnisse wird es am l .Mai am Veranstaltungsort geben.

Die ehemaligen und jetzigen Ausrichter des Sachsenhausen-Gedenklaufes können stolz auf ihre Leistungen und deren Anerkennung sein!

Dr. Peter Kallabis

Quellen: Unterlagen zum 30. Gedenklauf (P. und F. Richter, U. Dräsche')

Gespräche mit Zeitzeugen der jeweiligen Etappen

Einschlägige Organisationsunterlagen Archivmaterialien

Ein Marathon Wochenende

(27.02.2017)

Es ist Herbst. Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Für uns Urlaubszeit.Lust auf einen Marathon sagten sich Sandra, Daniel, Jörg und Petra. Während Sandra und Daniel in Deutschland am 4. Schloss Marienburg Marathon am 19. November 2016 teilnahmen, verließen Petra und Jörg das Land und flogen nach Kuba. Nahmen dort am 20. November in Havanna am Marathon und Halbmarathon teil.

Adensen. Ein Dorf in der Nähe von Hannover. Ein Marathon der anderen Art. Ein Landschaftsmarathon. Eine neue Erfahrung. Ein 42,2km langer Doppelrundkurs in Form einer acht. Waldwege, Bergan- und abstiege, Asphalt. Angeboten wurde auch ein Halbmarathon, Walken und Staffellauf. Das Schloss Marienburg durchliefen wir zwei mal. Es ist eine schöne Schlossanlage, von König Georg V.erbaut. 1869 fertiggestellt. Sommerresidenz und Jagdschloss. Einzigartig. Auf den Weg dort hin konnte man sich entscheiden für den langen flachen oder einen kurzen steilen Weg. 507 Sportbegeisterte waren unterwegs bei 8°C. Bewölkt und Sonnenschein. Davon 210 Marathon Läufer. Die Stimmung war überall positiv. Im Schloss gibt es eine sehr schöne Verpflegungsstelle. Dazu einen Dudelsackspieler. Da ist Pause machen Pflicht. Ein sehr schöner Anblick sind auch die Sanitäter auf Pferden. Kontrollstellen verteilten Striche auf die Startnummern. Aber wer betrügt schon bei einem so schönen Lauf. Man genieße jeden Kilometer. Was sich nicht unbedingt positiv auf die Laufzeit auswirkt. Nach 4:07 und 4:27h liefen wir durch das kleine niedliche Zieltor. Bekamen auch gleich unsere verdiente wunderschöne Medaille und eine Urkunde. Frank Berka lief seinen 300 Marathon. Dafür bekam er einen extra Pokal. Die Helfer haben richtig gute Ehrenarbeit geleistet. Sie bekamen dafür auch eine Medaille. Sie haben sie sich wahrlich verdient. Ein schöner Lauf. Hat uns sehr gefallen. Zufrieden beendeten wir diese Veranstaltung noch in der Kaffeestube. Stärkten und Unterhielten uns.

Daniel
 

 

Marathon/Halbmarathon in Havanna-Kuba am 20.11.2016

 

Das diesjährige Urlaubsziel lag etwas weiter weg und war auch ein wenig exotisch, Havanna auf Kuba.

Die Überlegung, die mit dazu beigetragen hat, dieses Urlaubsziel zu wählen, war der Gedanke, das Land noch so zu sehen, wie Castro es einst geschaffen hat nach der Revolution bevor der amerikanische Einfluß zu groß wird. Der Reisezeitpunkt war so gewählt, dass der Marathon- und Halbmarathonlauf in Havanna mit eingebunden werden konnte.

Wir hatten die Reise über einen Sportreiseveranstalter (Laufreisen Schulz aus Dresden) gebucht, der sich um den Lauf, die Unterkünfte und das Programm kümmern sollte. Dies hat aber nicht zu unserer vollständigen Zufriedenheit funktioniert. Die Orga war zeitweise chaotisch und unorganisiert. Wir hatten den Eindruck, dass hier kein Reiseprofi am Werk war, obwohl der Inhaber selbst mit vor Ort war.

Am 16.11.2016 war es dann soweit. Unser Flug startet um 6:00 Uhr von Berlin-Tegel aus. Es geht zunächst nach Amsterdam und von dort aus direkt nach Havanna. Um 21:15 Uhr landen wir in Havanna. Die Uhren mussten wir um 6 Stunden zurückstellen. Dann der spannende Augenblick, sind unsere Koffer auch mitgekommen? Nach längerem Warten die Erlösung, die Koffer erscheinen auf dem Laufband. Dann Passkontrolle und die Einreise ins Land, alles entspannt und unkompliziert. Dann heißt es warten auf Schulz-Reisen. Wir machen Bekanntschaft mit der kubanischen Pünktlichkeit, die etwas anders ausgelegt wird als wir es aus Deutschland kennen. Moment mal, Schulz-Reisen ist doch ein deutsches Unternehmen, egal. Wir nutzen die Zeit zum Geldtausch und um unsere Trinkwasservorräte aufzufüllen. Dann endlich der Reiseleiter, der Bus und die Fahrt zum Hotel. Solange es noch hell ist, können wir auf der Fahrt vom Flughafen zum Hotel noch einiges sehen. Es gibt viele Bauruinen zu sehen, in denen aber Menschen wohnen. Das Hotel liegt direkt in Alt-Havanna und zeigte stolze 4 Sterne. Das war es dann aber auch schon mit dem Stolz. Die Zimmer waren teilweise grottig, mit Untermietern (Käfern ect.) versehen. Wir haben Glück gehabt mit dem Zimmer und nicht die ganz schlechte Variante abbekommen. Kurzer Spaziergang und erste Eindrücke sammeln und aufnehmen, dann an die Hotelbar und ein Absacker trinken, ein kubanisches Bier, das gar nicht so übel ist. Im Anschluss war dann Schlafen angesagt. In der Nacht musste ein Untermieter eliminiert werden, das erste Opfer.

Am Donnerstag, den 18.11.2016 stand eine Stadtbesichtigung an, auf der wir viele Eindrücke gesammelt haben.

Freitag, den 18.11.2016 stand eine Landpartie an. Wir haben u.a. einen Tabakbauern besucht, den wir kurz vor unserer Reise, in einem Bericht auf dem WDR über Kuba gesehen hatten. Neben der Einführung in die Zigarrenherstellung konnte man selbige sehr preiswert kaufen (ohne Steuerbanderole) und es gab Kaffee. Den dunklen Kaffee für die Damen und den weißen Kaffee (Rum) für die für die Herren. Im Anschluss daran haben wir noch eine Höhle besichtigt mit einer Bootsfahrt auf einem unterirdischen Fluss. Die Rückfahrt fand dann ab der Hälfte der Strecke im Dunkeln statt. Hier war ich froh, dass ich nicht fahren musste, da selbst bei Dunkelheit auf der Autobahn unbeleuchtete Fahrzeuge, Pferdefuhrwerke und Fußgänger unterwegs sind. Von den Löchern in der Fahrbahn ganz zu schweigen. Die Rückreise wurde damit verbunden, dass wir noch unsere Startunterlagen für den Lauf abgeholt haben. Der Tag wurde dann abgeschlossen, mit einer Info-Veranstaltung von Schulz-Reisen, dem Inhaber höchst persönlich. Diese Veranstaltung zeichnete sich dann dadurch aus, dass unser Experte nicht viel zu wissen schien und große Verunsicherung schaffte. So stellte er die Behauptung auf, dass das Wasser, das beim Lauf gereicht wird, wohl Magen- und Darmprobleme hervorruft, da es sehr stark gechlort sein soll. Dies haben wir für sehr überzogen gehalten, was sich dann auch bestätigen sollte (Magen- und Darmprobleme gab es, wenn die Teilnehmer beim gereichten Essen nicht aufgepasst haben). Es konnten nur ungenaue Angaben zu der Anzahl der Verpflegungsstellen gemacht werden, wobei ein Blick in die Ausschreibung des Laufes ausgereicht hätte. Ebenso wurde Verunsicherung geschaffen dadurch, dass die Behauptung aufgestellt wurde, dass es keine Urkunde und/oder Medaille nach dem Lauf gibt. Es gab beides.

Am Samstag, den 19.11.2016 sind wir nach dem Frühstück zum Funlauf gegangen. Startnummer für diesen Lauf gab es kostenlos im Startbereich. Der Funlauf wird auch als Marcuba-Lauf bezeichnet. Es ist die größte Laufveranstaltung weltweit (laut der kubanischen Veranstalter). Es ist eine simultane Veranstaltung landesweit. Um 10:00 Uhr starten zur gleichen Zeit in gesamt Kuba viele tausend Menschen (lt. dem Veranstalter sollen es zwischen 500.000 und 1 Mio. Menschen sein). Die Botschaft soll Frieden, Freundschaft und Solidarität sein. In Havanna erfolgt der Start am Kapitol, wo auch am Sonntag die anderen Läufe gestartet werden. Die Strecke ist 3 – 4 km lang und führt uns den Prachtboulevard, Pazeo de Prado hinunter bis zum Meer und rückwärtig wieder hinauf. Nach einem kleinen Schlenker durch die Altstadt ist man auch schon wieder im Ziel, dem Ausgangspunkt des Laufes. Um 10:00 Uhr ist es schon sehr warm und wir können erahnen, was uns am Lauftag erwarten wird. Nachmittags ist Freizeit und wir haben uns einen Cadillac mit Fahrer gemietet. Er macht mit uns eine Rundfahrt zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Abendessen in der Stadt und noch ein Abschlußbier an der Hotelbar. Dann ist Schlafenszeit. Ach ja, wir haben ja eine Hochzeitfeier im Hotel und die Feierlichkeit endet so zwischen 3:00 und 4:00 Uhr am Morgen. Wir haben alles sehr gut hören können, da die Musik durch vorhandene und nicht vorhandene Fenster zu hören war. Festzuhalten bleibt das Thema Frühstück noch. Wir kennen es so, dass bei einer organisierten Reise, der Veranstalter dies klärt. Hier kam vom Veranstalter Frank Schulz keine abschließende Äußerung. Nachdem wir gesehen hatten, dass die Läufer, die mit Ali-Schneider unterwegs waren und auch bei uns im Hotel Quartier bezogen hatten, in der Hotellobby frühstücken konnten, meinte unser Franke-Boy, dass dies auch für uns zutreffen würde. Wir lassen uns dann einmal überraschen.

Samstag, der 20.11.2016, der Lauftag. Die Läufe, d.h. Marathon, Halbmarathon und 10 Km, werden um 7:00 Uhr vor dem Kapitol gestartet, kurz nach Sonnenaufgang. Frühstück gibt es ab 5:00 Uhr. Wir sind zeitig da, in der Hotellobby. Aber siehe da, kubanische Gründlichkeit. Der Kellner nimmt die Kaffeebestellung einzeln auf und bringt diese dann zu den Tischen mit dem Frühstückspacket. Dies ist aber eine sehr aufwendige Angelegenheit und dauert lange, insbes. da nur immer die vorderen Tische bedient werden. Hochrechnungen ergeben, dass wir wahrscheinlich mittags das Frühstück haben, dann ist der Lauf aber schon Geschichte. Also ist Selbsthilfe angesagt. Das Frühstückspaket besorgen wir uns selbst, auf den Kaffee können wir verzichten. Um 6:30 Uhr sind wir am Treffpunkt zum Gruppenfoto. Alles ist bequem fußläufig zu erreichen, da das Hotel direkt am Start-/Zielbereich liegt. Nach dem Foto geht es in den Startbereich rein. Es gibt keine Blöcke, jeder stellt sich so, wie er meint. Ich bin mit Axel im Startbereich, einem Läufer aus Zürich, der in Leipzig geboren wurde und in Berlin studiert und zeitweise gearbeitet hat. Wir wollen den Lauf gemeinsam machen und es schwebt uns eine durchschnittliche Kilometerzeit von 5:30 vor, um den Marathon unter 4 Stunden zu beenden. Für die Hitze, die uns erwartet halte ich dies schon für sehr ambitioniert. Im Startbereich herrscht eine Geräuschkulisse, die schon an gravierende Lärmbelästigung heranreicht. 7:00 Uhr und wir werden per Schuss (ich glaube, es war ein Schuß, wegen der Geräuchkulisse aber nicht eindeutig bestimmbar) auf die Strecke geschickt. Es ist ein Rundkurs über 21,097 Km, also Halbmarathondistanz, die ich dann 2-mal laufen werden.

Vom Kapitol aus geht es den Prado leicht abwärts mit einer kleinen Schleife zum Meer hin. Hier folgen 7 flache Kilometer auf der berühmten Uferstraße, dem Malecon in Richtung Westen. Mit auf dem Weg liegt der moderne Stadtteil Vedado. Die Uferstraße liegt jetzt schon voll in der Sonne, die aber noch nicht die volle Kraft entfaltet hat. Bei Kilometer 8 ist der Rio Almendares erreicht, der die Stadt in 2 Hälften teilt u. Vedado von Miramar abgrenzt. Hier ist die Wendeschleife und es wird kehrt gemacht. Man läuft weg vom Meer in Richtung Süden. Neben der Sonne gesellen sich nun noch Steigungen zum Lauf. Die ärgste ist gleich nach der Wende. Es addieren sich pro Runde 190 Höhenmeter auf fast 400 m für die Marathonläufer zusammen. Der höchste Punkt liegt bei 52 m über Normal-Null. Die Straßen sind durchgehend breit und gut zu belaufen. Die zahlreichen Absperrposten leisten gute Arbeit. Die Versorgungsstellen liegen zwischen 2,5 km und 3 km auseinander. Hier arbeiten engagierte Helfer und reichen Wasser und/oder eine süße Flüssigkeit in Beuteln, die man mit den Zähnen öffnen muss. Diese Beutel sind in meinen Augen aber praktischer als die starren Trinkbecher bei anderen Läufen.

Es geht weiter durch Nuevo Vedado, vorbei am Estadio Ladinoameriano, zum Plaza de la Revolucion. Ab hier wird die Strecke wieder etwas abschüssig und führt uns zum Ausgangspunkt zurück, dem Kapitol. Axel und ich haben uns auf die angepeilte Zeit von 5:30 den Kilometer eingelaufen. Die Temperatur hat bisher ständig zugenommen und es gibt so gut wie kein Schatten. Es rollt trotzdem noch ganz gut und ich bin weiterhin optimistisch, dass wir das angestrebte Ziel auch realisieren. Die Halbmarathondistanz ist geschafft und wir gehen auf die zweite Runde. Nachdem wir wieder auf die Uferstraße, den Malecon eingebogen sind, hat die Sonne ihre volle Stärke erreicht (rund 30 Grad). Mit jedem Schritt habe ich nun das Gefühl, dass die Sonne mir mehr und mehr die Energie und die Kraft entzieht und ich fange an zu kämpfen und zu beißen. Bei Kilometer 26 lasse ich Axel ziehen, ich muss Tempo rausnehmen, um den Lauf beenden zu können. Bei Kilometer 28 habe ich meine erste Gehpause. Danach treffe ich die Entscheidung, dass ich die Anstiege hinauf gehe, um Kraft zu sparen. Auf der zweiten Runde ist es recht einsam geworden, da die Halbmarathonläufer raus sind und die Marathonläufer doch recht überschaubar sind. Es kommt mir der Titel eines Buches in den Sinn, dass ich gelesen habe, „Die Einsamkeit des Langstreckenkäufers“. Es sind nun auch bedeutend mehr Autos unterwegs. Die Cadillacs und sonstigen Vehikel sowjetischen Ursprungs stoßen schon eine Menge Zeugs aus und die Luft ist geschwängert von Abgasen, kein Lauf für Asthmatiker. Ich schaffe es dann, den Lauf zu beenden. Mit einer Endzeit von 4:22 Stunden habe ich mein Ziel leicht verfehlt, bin aber trotzdem zufrieden, da von vornherein feststand, dass es kein Lauf wird, bei dem man eine Bestzeit erreichen kann. Petra hat den Halbmarathon gut überstanden und in einer Zeit von 2:28 Stunden beendet. Sie war mit der Leistung und der erreichten Zeit zufrieden und froh keine zweite Runde laufen zu müssen.

Als Fazit kann festgehalten werden, dass der Marathon gut organisiert war, die Wasserversorgung war ausreichend und entgegen den Aussagen von Sportreisen (Frank Schulz) auch genießbar. Es hatte keiner der Läufer aufgrund des Wasserkonsums Magen- / Darmprobleme bekommen. Jeder Läufer hat eine Medaille erhalten und für die Laufteilnahme wurden auch Urkunden erstellt, die man dann zeitversetzt über das Internet abrufen konnte. Es wurde eine Nachverpflegung gerecht, die für kubanische Verhältnisse auch in Ordnung war. Die Laufeinteilung bei Petra und mir war, mit Blick auf die äußeren Verhältnisse in Ordnung gewesen. Wir hatten keinerlei körperliche Beschwerden nach dem Lauf.

Der Nachmittag war so organisiert, dass wir mit dem Bus zum Strand gebracht wurden und wer Baden wollte, konnte dies machen. Das Baden selbst wurde dann aber im Laufe des Nachmittages verboten, da aufgrund des Windes die Wellen zu stark waren und eine Gefahr für die Schwimmer darstellten. Der Marathonabend wurde dann abgerundet mit einem guten Essen in einem guten Lokal sowie einigen kubanischen Bieren an der Hotelbar.

Den Montag haben wir noch in Havanna verbracht und uns auf die Spuren von Hemingway begeben. Am Dienstag, dem 22.11.2016 sind wir dann zu einer Rundreise aufgebrochen, die uns über Trinidad bis nach Veradero führte. Am 28.11.2016 war die Abreise. Um 11:30 Uhr kubanischer Zeit sind wir vom Hotel aus gestartet und 24 Stunden später in Berlin-Tegel gelandet.

Ja, da war noch etwas, der Tod von Fidel Castro. Ein Land trug kollektiv Trauer, insbes. In Havanna. Wir waren zu dieser Zeit in einer Hotelanlage in Varadero. Die Menschen hier waren nicht anders als zuvor auch. Lediglich alle Veranstaltungen im Hotel als auch landesweit wurden abgesagt. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich das Land entwickeln wird, ohne Fidel und dafür mit einem neuen amerikanischen Präsidenten, namens Trump.

Wir fanden die Reise interessant, informativ und erschütternd. Es herrschte eine große Armut landesweit und die viel gepriesene frohe und ausgelassene Lebensweise der Kubaner haben wir nicht vorgefunden. Wir sind froh Kuba gesehen zu haben, können uns aber nicht vorstellen, die Reise nochmals zu machen.

 

Petra und Jörg Bartz

Die Anmeldung für den 50. Sachsenhausen-Gedenklauf ist jetzt online.

(22.02.2017)

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                

[Onlineanmeldung]

Ein sportliches Wochenende

(08.11.2016)
09. Oktober 2016.
Mehrere sportliche Veranstaltungen finden statt. Wir, Läufer und Läuferinnen vom ,,Team Oberhavel " reisten an zum 75. Liepnitzseelauf,  zum ,,The Great 10K Berlin "und zum Pokallauf nach Vehlefanz.
Leider erwies sich das Wetter wenig würdig und zeigte sich mit Nieselregen und Temperaturen unter 10°C eher von seiner schmuddligen Seite. Dennoch ließen wir uns nicht einschüchtern und nahmen teil.
Fangen wir mit dem Pokallauf an. 4,5km für Claudia und Andreas. Noch die letzten EMB Cup Punkte sammeln. Claudia wurde mit 22:37min 2. In ihrer AK. Andreas auch mit 22:35min 2. In seiner AK. Im Endstand der Cup Wertung wurden beide jeweils 2. In ihren Altersklassen. Super gemacht ! 
Weiter geht es mit ,,The Great 10K". Ein schöner 10km Lauf in Berlin. Mit Patricia 57:21min, Jeannie 01:00:00h, Milena, May-Britt beide 01:09:59h und Norbert gute 01:02:34h waren wir gut vertreten. Glückwunsch !
Und als letztes nahmen Jutta, Sandra,Torsten und Daniel an der 75. Liepnitzsee Jubiläums Ausgabe teil. 8km und 15km standen zur Auswahl. Wie immer crossig, bergig und unebener Laufboden. Nichts unbekanntes, da wir schon öfter teilnahmen. 8km Läufer. Daniel kam als 13. mit 35:43min über die Ziellinie. Persönliche Bestleistung. Wurde 3. In AK40. Gefolgt von Jutta 116. mit 51:10min. Sie wurde 1. In AK 65. Unsere 15km Läufer Torsten 24. mit 01:08:42h, 4. M30 und Sandra 85. mit 01:22:41h, 8.W40 überquerten als nächstes die Ziellinie. 
Der Nieselregen legte sich und alle blieben trocken. Ein bewegtes Wochenende. Wir sind alle zufrieden.

43. BMW Berlin Marathon 2016

(26.09.2016)

Hier die Ergebnisse vom Team Oberhavel.                                                           

[Download]

Mercedes-Benz Halbmarathon 2016

(28.08.2016)

Ergebnisse Mercedes-Benz Halbmarathon und 10 km 2016                                                                                                                                                                                                                                                                           

[Ergebnisse 10 km]

[Ergebnisse Halbmarathon]

Nordberliner Zugspitzlauf

(15.07.2016)
Nordberliner Zugspitzlauf 2016
 
An einem Freitag dem 08.Juli fand in Berlin Lübars um 19.00Uhr der Nordberliner Zugspitzlauf statt.
Angeboten wurden die Strecken 4, 8, 12km und einen 3x4km Staffellauf. Bei wunderschönem Wetter nahmen Sandra, Torsten und Daniel vom ,,Team Oberhavel"  die Herausforderung an. So kann das bleiben.  Zwei weitere Läufer konnten wir überzeugen die höchst anspruchsvolle Strecke zu bewältigen. 252 Läufer+Staffeln dachten genau so. 12 Anstiege bei 12km lagen vor uns. Nichts für schwache Beine und man geht an seine Grenzen. Schon oft nahmen wir an diesem Lauf teil und loben mal hiermit die gute Durchführung dieser Veranstaltung. Wenige Meter nach dem Start kommt auch schon der erste Berg. Da waren wir noch zusammen. Danach stellten wir fest das Torsten die besseren Kräfte besaß. Wir stürmten einen Gipfel nach dem anderen. Aber dann. Plötzlich schlug das Wetter um. Nach der schönen Sonne kam dann Regen, Hagel, Gewitter und im Ziel hatten wir unsere Sonne wieder. Was für ein Lauf. Jeder Lauf ist eben anders. Spitzen Leistung von Torsten. Unser Bergspezialist kam nach 0:56:55h ins Ziel. 7 in AK35 und Gesamt 34 von 127 männlich. Danach Daniel mit 01:01:01, 7 AK45, Gesamt 50. Gunnar 01:05:52h, 7 AK40, Ges.73. Sandra, Trainingseinheit, mit 01:10:23h wurde 3 AK40 und 20 von 45 Frauen.  Und unser 8km Läufer Andreas wurde 3 in AK45 mit 0:47:55h (ohne Foto). Im Ziel gab es Verpflegung und wir werteten diesen Lauf unter uns aus. Stellten fest, das wir alle zufrieden waren. Auffällig war, das wir fortlaufende Startnummern hatten. 
 
Daniel

Marathon Deutsche Weinstrasse 2016

(12.06.2016)

Zum 10-jährigen Jubiläum sind wir (Petra und Jörg Bartz) zum Weinmarathon in die Pfalz gefahren. Der Lauf wird seit 1998 ausgetragen, in einem Rhythmus von 2 Jahren. 2002 wurde der Halb-

marathon mit aufgenommen und zum diesjährigen Jubiläum der Duo-Marathon (hier teilen sich 2 Läufer die Marathondistanz). Da das Starterfeld kontingentiert ist, ist eine frühe Anmeldung immer erforderlich. Der Lauf geht durch die Weinanbaugebiete mit den dazugehörenden Ortschaften, ist mit rund 500 Höhenmetern (der Marathon) versehen und wird über asphaltierte Wege und Straßen geführt.

 

Der Lauf wird in Bockenheim, am Haus der Deutschen Weinstraße gestartet, wo auch der Zieleinlauf wieder ist. Von Bockenheim geht der Lauf dann über Asselheim und Grünstadt nach Kleinkarlbach. Der Halbmarathon dreht hier eine Schleife und wird über Sausenheim zurück- geführt nach Bockenheim. Die Marathonis laufen von Kleinkarlbach weiter über Bobenheim am Berg, Weisenheim am Berg und Leistadt nach Bad Dürkheim. In Bad Dürkheim dreht der Marathon und es geht über Ungstein, Kallstadt, Herxheim am Berg, Dackenheim und Kirchhein nach Grünstadt und von hier aus dann über den bereits bekannten Weg zurück nach Bockenheim.

 

Der Lauf in diesem Jahr war am 10.04.2016. Wir waren am Tag vorher da, um die Startunterlagen abzuholen und um die ersten Eindrücke aufzunehmen. An diesem Tag werden für die Kinder und Jugendliche entsprechende Läufe abgehalten und auch gewertet. Bei unserer Ankunft nutzen wir die Gelegenheit und machten eine Bustour mit, die der Veranstalter kostenlos anbot, um die Laufstrecke kennen zu lernen. Die Busfahrt dauerte rund 1 ¾ Stunde und war mit vielen Informationen zur Strecke und zur Umgebung versehen. Zur Abrundung wurde noch ein Glas Wein angeboten.

 

In Bockenheim war ein kleines Läuferdorf entstanden. Dies bestand aus 3 Zelten und einem Sportkomplex. In diesem Bereich konnte man die Startunterlagen abholen, Duschen, die Kleidung deponieren, Massage beanspruchen und die Messe besuchen. Für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt. Die Startunterlagen wurden in einem Jutebeutel überreicht. Dieser war mit informativen Unterlagen versehen, einer Flasche Karamalz, einem Schwamm in Form einer Weintraube und einer Flasche Pfälzer Riesling. Der Abschluss an diesem Tag war dann noch das Karboloading.

 

Der Lauf wurde dann am Sonntag den 10.04.2016 um 10:00 Uhr für alle gestartet. Im Vorfeld war rechtzeitiges Erscheinen wichtig, um einen Parkplatz im Ort zu ergattern. Die Alternative wäre ein Shuttlebus von weiter draußen gewesen. Obwohl wir schon früh da waren, gab es schon Straßensperren, die wir aber noch umfahren konnten. Das Ziel, den Parkplatz im Ort zu bekommen, war dann kein Problem. Im Läuferdorf fanden wir eine ruhige und entspannte Atmosphäre vor. Wir haben noch Läufer aus Berlin getroffen sowie die Oberhaveler Koczessas. Das Wetter war prächtig und sollte sich noch auf 18° bis 20° Grad hoch entwickeln, bei uneingeschränkter Sonne. Der Wind unterwegs war leicht bis mäßig, damit sehr angenehm.

 

Pünktlich um 10:00 Uhr wurde der Lauf dann gestartet. Die Strecke ist gekennzeichnet von einem ständigen „Auf und Ab“. Die Aufstiege sind lang gezogen und die Abwärtspassagen ebenso. Auf der Strecke sind reichlich Verpflegungsstellen, so dass selbst bei den warmen Temperaturen ausreichend Flüssigkeit zur Verfügung stand. An einigen Verpflegungsstellen wurde der „Saumagen“ in fester und in flüssiger Form gereicht. Wer wollte, konnte den Wein mit einem Weinschwamm aufnehmen und dann aussaugen. Bis Bad Dürkheim war der Lauf für mich recht entspannt. Als es dann auf die 30er Marke zu ging merkte ich schon, dass mir das eigentliche Bergtraining fehlte. Es wurde dann mit jedem Kilometer anstrengender, so dass ich mehr mit mir und der Stecke beschäftigt war und die Natur und den Ausblick etwas aus den Augen verlor.

Nach 3:46 Stunden habe ich den Lauf gesund und zufrieden beendet. Der Lohn war eine Medalie in Form einer Weintraube. Danach habe ich im schönsten Sonnenschein mein wohlverdientes Siegerbier getrunken, natürlich alkoholfrei. Nach dem Duschen wollte ich meinen Beinen und dem Rücken eine Massage zukommen lassen, musste das Vorhaben aber verwerfen, da ich beim Packen der Tasche meine Unterhose vergessen hatte :-)). Eine Massage in der Trainingshose wäre nicht so effektiv gewesen und alles Andere auch keine Option. Dafür gab es dann aber noch 2 große Stücke Kuchen, selbstgemacht von den Organisatoren zum kleinen Preis. Den Abend haben wir dann ausklingen lassen bei einem guten Essen mit alkoholischem Wein.

 

Insgesamt kann ich sagen, dass der Lauf sehr gut organisiert ist. Er hat einen sehr familiären Charakter und man sieht sehr schnell, alles wird mit viel Herzblut betrieben. Der Lauf ist sehr empfehlenswert. Für das erzielen von Bestzeiten ist er allerdings nicht geeignet.

Der nächste Lauf findet am 15.04.2018 statt.

 

 

Jörg Bartz

4. Rhinland-Spargellauf - Mit freundlicher Genehmigung von Rene Kloberdanz

(06.06.2016)

4. Spargellauf in Oranienburg

24. Mai 2016  von René

 

 

Es war mittlerweile der 4. Spargellauf, der vom Team Oberhavel in Oranienburg ausgerichtet wurde. Zu gewinnen gab es keine Urkunden und keine Medaillen. Der Lohn für jede gelaufene Runde, die 1,6 Kilometer lang war und durch den schönen Schlosspark in Oranienburg führte, waren vier Stangen Spargel, die zu einem Bund zusammengebunden waren. Das Zeitlimit lag bei 60 Minuten. Immer wieder eine tolle Veranstaltung, die Laune für die ganze Familie bringt.
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Neben den vielen angemeldeten Läufern, kamen auch viele ohne Anmeldebestätigung, die leider keine Chance auf Nachmeldungen hatten. Das war zwar auch auf der Homepage des Veranstalters zu lesen. Bei einigen Anmeldungen gab es Probleme, wovon auch wir betroffen waren. Meine Kleine und ich waren registriert, meine Frau und die Große nicht. Wir hatten jedoch Glück im Unglück und bedanken uns an dieser Stelle bei all denen, die trotz Anmeldung nicht erschienen, denn durch euch konnten wir, sowie viele andere, alle starten. Der Frust einiger, die nicht starten konnten, war teilweise ziemlich groß, aber die Damen bei der Registration hielten dem stand.
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Nun aber zum Lauf selbst. Ab 17:30 Uhr fand wieder ein Aufwärmprogramm statt, bei dem eine rege Beteiligung zu sehen war. Wie andere auch, bevorzugte ich es, mich warmzulaufen. Kurz nach 18 Uhr der Start, wir überquerten aus dem Mittelfeld kommend zusammen die Startlinie und dann ging es ab. Die Frauen planten eine Runde und ich hatte acht im Sinn.

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Für die 3. Runde brauchte ich 7:30 Minuten, die ersten zwei waren etwas schneller, da holte ich die Zeit für Fotostopps raus. Laura war alleine unterwegs, meine Frau und Romy immer zusammen. Mittlerweile waren sie schon auf der zweiten Runde. Wow.

Die Trommler zogen vom Schlossplatz in den Schlossgarten, sorgten dort für gute Stimmung und empfingen alle Läufer, Geher, Walker lautstark.
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 Während ich zwischendurch merkte, dass meine Kraft nach einer intensiven Arbeitswoche höchstwahrscheinlich nicht für acht Runden reichen wird, war ich um so erstaunter, dass der Rest der Familie sich bereits auf der dritten Runde befand. Ganz stark.
Kurze Zeit später und mit dem überqueren der Ziellinie hätte ich noch 7:30 Minuten bis zur vollen Stunde gehabt, also soviel Zeit, wie zu Beginn des Laufes. Nach dem ich noch kurz weiter lief, entschied ich mich, den Lauf nach sieben Runden oder 52:41 Minuten (Pace 4:45) zu beenden.

 

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Meine Frau und Romy warteten schon, Laura war noch unterwegs. Sie versuchte sich noch an der vierten Runde, ich lief ihr entgegen und rannten die letzten zweihundert Meter zusammen. Sie war nach 6,4 Kilometer fix und fertig, beendete jedoch die vierte Runde ohne Wertung. Nach kurzer Enttäuschung darüber, nahm sie schließlich ihren Gewinn in Empfang.

 

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Alles in allem liefen wir zu viert 16 gewertete Runden und nahmen stolz genauso viele Bünde Spargel mit nach Hause. Grüße nach Kremmen.

 

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Danke an das Team Oberhavel für die Organisation, die, abgesehen von den Herausforderungen bei der Startnummernausgabe, ebenso gut war, wie beim 49. Sachsenhausen Gedenklauf.

 

Liebe Grüße, bleibt gesund,

 

Der Genussläufer

 

Ps: Der Einfachheit halber verwende ich die männliche Personalform. Dies stellt keine Diskriminierung der Teilnehmerinnen dar.

 

(Mit freundlicher Genehmigung von Rene Kloberdanz)

40. Leipzig Marathon

(13.05.2016)

Leipzig Marathon 2016

 

Mit 20 Personen reisten wir Ende April 2016 nach Leipzig. Es ist das Jahr, in dem der 40. Leipzig-Marathon stattfand. Da wir genug Zeit im Gepäck hatten, nutzten wir die Gelegenheit, um die Stadt ein wenig kennenzulernen. So besuchten einige von uns den Zoo, andere den Kopfbahnhof mit seinem Museumsgleis, es wurden Stadtrundfahrten und Stadtführungen mitgemacht, wir sahen die Nikolaikirche, haben nette Restaurants und Cafés  kennen gelernt und besuchten das Kabarett „SanftWut“, wo wir herzhaft lachen konnten.

Von den 20 Gereisten gingen 16 an den Start, wobei Kerstin für das Zwergenhaus Oranienburg startete. Neben dem Marathon wurden noch ein Halbmarathon sowie ein 10 km – Lauf angeboten. Es wurden zwar noch andere Wettkämpfe angeboten, aber da wir ausschließlich in den ersten drei genannten Distanzen Starterinnen und Starter hatten, bleibt dieser Bericht darauf beschränkt.

Das Wetter hatte alle Facetten in petto, von Sonne über Wolken, Regen, Hagel und Schnee bei maximal 6° C. Die Strecken vom Halbmarathon und Marathon waren identisch. Daher mussten beim Marathon zwei Runden gelaufen werden. Die 10km-Strecke und die Halbmarathon-Strecke verliefen vom Start an parallel. Nach gut 2,65 km, an der Harkortstraße, zweigte dann die 10-km-Strecke ab. Dieser Stich verlief 1,75 km quer und vereinte sich nach insgesamt 4,4 km wieder mit der Halbmarathon-Strecke bei HM-Km 15,5. Von da ab ging es gemeinsam mit allen anderen ins Ziel. Obwohl das Streckenprofil bei den 10km recht flach war, gab es trotzdem die eine oder andere Steigung, die zwar nicht steil war, sich aber lang hin zog. Das Profil der HM-Strecke war ähnlich. Auch dort waren Steigungen, die zwar nicht unbedingt steil, dafür aber lang waren. Insgesamt kann man aber sagen, dass die Laufstrecken angenehm zu laufen waren und bei uns gut ankamen. Nur bei der Organisation der Events gibt es aus unserer Sicht schon was zu kritisieren. Dazu jedoch mehr am Ende des Berichts.

Kommen wir zu unseren Läuferinnen und Läufern. Wie oben bereits erwähnt hatten wir 16 Personen, die an den Start gingen. Um Verwechselungen zu vermeiden, steht beim einen oder anderen neben dem Vornamen auch noch der Familienname.

Der Marathon

In dieser Distanz starteten 833 Läufer/innen. Im Ziel gewertet wurden 678 Männer und 123 Frauen. In dieser Disziplin startete als einzige Frau vom Team Oberhavel Daniela ihren aller ersten Marathon. Ein perfekt und auf die Person abgestimmter Trainingsplan von der Weltbesten Trainerin Kirstin wurde belohnt. Daniela beendete ihren ersten Lauf über 42,195 km in einer Zeit von 03:52:19 h. Damit erreichte sie den 4. Platz ihrer Altersklasse und wurde 35. in der Gesamtwertung der Frauen. Herzlichen Glückwunsch zu dieser fabelhaften Leistung.

Für die Herren starteten Jörg Bartz, Daniel und Andreas Schütt (alphabetisch), und auch sie zeigten fantastische Leistungen. Andreas Schütt war der Schnellste. Er vollendete seinen Lauf in einer phänomenalen Zeit von 03:08:25 h und belegte damit Platz 11 seiner Altersklasse AK50 sowie Platz 66 in der Gesamtwertung der Männer. Bald danach erreichte Jörg Bartz das Ziel in einer Zeit von 03:29:31 h. Damit kam Jörg in der gleichen AK auf den 30. Platz sowie den 188. Platz in der Gesamtwertung Männer. Ebenfalls deutlich unter vier Stunden, also genau in 03:55:48 h, kam Daniel über die Ziellinie. Er konnte damit seine Zeit aus New York um 00:43:20 h doch merklich verbessern. Er wurde 67ter seiner AK45 und kam auf Platz 404 der Gesamtwertung der Herren. Gratulation zu euren Ergebnissen.

Neben den Einzelwertungen wurde beim Marathon noch eine Mannschaftswertung durchgeführt. Dabei wurden die schnellsten drei Läuferinnen und Läufer zusammen als ein Team gewertet. Hier erreichte das Team Oberhavel mit den Startern/innen Andreas Schütt, Jörg Bartz sowie Daniela Linke den 18. Platz von 56 Wertungen. Die Gesamtzeit betrug 10:30:16 h.

Nochmals Herzlichen Glückwunsch zu euren grandiosen Leistungen! 

 

Der Halbmarathon 

Der geplante Start des HM war 02:45 h nach dem Marathonstart angesetzt. Insgesamt 2468 Personen, davon 727 Läuferinnen und 1741 Läufer versuchten sich auf dieser Distanz. Leider verzögerte sich der Start. Der Grund fand sich in dem Wunsch der Moderatoren, den just eintreffenden schnellsten Marathonläufern beim Zieleinlauf zusehen zu wollen. Nachdem dann endlich die langsam frierende Masse der Läufer den Startschuss bekam, ging es auch flott los. Insgesamt liefen acht Personen vom Team Oberhavel beim Halbmarathon. Da es bei dieser Distanz so viele Läuferinnen und Läufer gab, würde es den Rahmen sprengen, auf jede/n Einzelne/n einzugehen. Aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: Alle waren Sieger/innen! Die Ergebnisse sind nachfolgend aufgeführt.

Männer

Gesamtplatzierung

Name

AK-Platz

Zeit

1098.

Hans-Jürgen Köhler

2. M70 

1:56:25  

1457.

Jörg Franke

24. M60

2:06:38

 

 

Frauen

Gesamtplatzierung

Name

AK-Platz

Zeit

85.

Kirstin Busse

11. W45

1:47:19  

152.

Sandra Geisendorf

11. W40

1:52:28 

237.

Anne Wedisweiler

28. W50

1:56:19

435.

Patricia Perniss

46. W50

2:06:20

436.

Heidi Roth-Bräuer

47. W50

2:06:22

646.

Jacqueline Krohn

26. W55

2:24:49

 

 

Einen herzlichen Glückwunsch an alle Läuferinnen und Läufern zu euren ausgezeichneten Leistungen.

Die 10 km

Auf dieser Distanz starteten insgesamt 1577 Läufer/innen. Leider waren es nur drei Starter für das Team Oberhavel, die sich für diese Disziplin anmeldeten. Mit einem/einer vierten Starter/in hätten wir sogar noch eine Teamwertung erhalten. Thomas und Norbert sowie ich, Helge, gingen an den Start. Wir alle waren von Kirstin bestens vorbereitet worden. Wir wollten keine Rekorde reißen, aber es ging einfach um eine persönliche Verbesserung. Und ich kann sagen, jeder hat sein Ziel erreichen können. Thomas wollte unter einer Stunde bleiben und schaffte die Strecke in 58:28 min! Norbert war nach 01:04:28 h im Ziel und mit seinem Ergebnis ebenfalls zufrieden. Meine Absicht war es, schneller als 1:15 h laufen. Ich schaffte es in 01:11:02 h. Damit konnte ich mich um mehr als 12 Minuten verbessern. Ich möchte auch Kerstin nicht vergessen, die zwar nicht für Team Oberhavel gestartet ist, aber trotzdem irgendwie zu uns gehört. Sie schaffte es, die 10 km in einer Zeit von 01:09:08 h zu laufen. Auch hier, Gratulation an Alle.

Fazit

Die Fahrt nach Leipzig war rundum gelungen, unterhaltsam und schön. Sportlich erreichten wir alle unsere persönlichen Ziele gesund und verletzungsfrei. Nicht zuletzt ist das auch ein Ergebnis unserer Trainerin Kirstin. Danke dafür.

Doch wo viel Licht, da gibt es auch Schatten. Als nicht so gelungen empfanden wir als erstes die extrem weit auseinandergezogenen Startzeiten von 10:00 Uhr für den Marathon, 12:45 Uhr für den Halbmarathon und 13:45 für die 10km. Die Startzeiten hätte man auch gerne 45 Minuten enger stellen können.

Der zweite Kritikpunkt geht an die Zielversorgung. Es waren weder Aludecken für die Läufer noch vorbereitete Getränke im Zielbereich vor Ort. Bei den vorhandenen Temperaturen (6°C) kühlten die Finisher doch recht schnell aus. Eine Aludecke oder auch nur ein Plastik-Folie hätte hier gut getan. Nach dem Zieleinlauf mussten sich die Teilnehmer/innen zuerst mal auf einen Nebenplatz durchkämpfen und an Massen von Menschen vorbei versuchen, ein Getränk an einem von Menschentrauben belagerten Getränkewagen zu erhalten. Bei dem Obst sah es nicht viel besser aus. Je später es war, umso voller wurde es dort. Ich denke mal, da ist noch großes Potential für Verbesserungen vorhanden. Aber wir sind zuversichtlich, dass es klappt.

Das Team Oberhavel bedankt sich und gratuliert allen Sportlerinnen und Sportlern zu ihren Leistungen bei dieser insgesamt gelungenen Veranstaltung. Der Nachfolgende Link führt zur Web-Site des Veranstalters, auf der die Ergebnisse mit Fotos und Videos abrufbar sind.

 

http://www.leipzigmarathon.de/

 

Helge und Daniel

49. Sachsenhausen-Gedenklauf - Ein Beitrag eines Läufers

(08.05.2016)

49. Sachsenhausen Gedenk(spenden)lauf

4. Mai 2016 

 von René

 

Bevor ich zum Lauf selbst komme, möchte ich mich bei vielen Leuten bedanken, die an mich und meine Zeit geglaubt haben und dadurch viel Geld für Cherine gespendet haben. Da ich diese Spendenaktion nur bei Facebook beworben hatte, bin ich um so erfreuter, wie hoch die Resonanz war. Ich versuche das Geld aus bestimmten Gründen persönlich zu übergeben.

Herzlichen Dank für 134 Euro an Lukas Lange und Claudia Seidel * Anne Fründt * Familie Glinski *Familie J. Berg * Familie Brennecke * Nico Schadler * Familie R. Kloberdanz * Familie M. Kloberdanz * Martin Mehr * Direkt überwiesen haben (inklusive Zusagen): Familie Marszalkowski *Familie Heidecke * Jörg Franke * Familie Sternberger * Mounia * Es gibt noch weitere Rückmeldungen, die bestimmt bald überwiesen werden. Auch dafür schon mal Danke. Diese Liste hier ist unendlich erweiterbar.  Ihr alle werdet in einem Brief an Cherine erwähnt. Ganz stark!!!
                      

 

 

 

Am 1. Mai startete ich beim 49. Sachsenhausen Gedenklauf in Oranienburg, der mein persönlicher Spendenlauf für Cherine wurde. Dieser Lauf reiht sich ebenso in die Kategorie ‚Laufend Gutes Tun‘ ein, wie andere zuvor auch schon.

Kurz vor 10 Uhr war ich im Startbereich, traf mich mit Lukas, Andreas und Cathleen, holte meine Startnummer ab und bereitete mich im Kopf auf die Strecke vor. Ich spürte eine aufkommende Nervosität. Denn mein selbst gestecktes Ziel von 1:15 Stunden für die 15 Kilometer war doch recht ambitioniert. Das bedeutet einen 5 Minuten Schnitt pro Kilometer. Eine Stunde und fünfzehn Minuten bedeuten Spenden. Laufe ich eine neue Bestzeit, bedeutet dies noch mehr Taler. Die Zeit vom Vorjahr lag bei 1:12:33.

Zehn Minuten vor dem Start liefen wir uns warm dann rein in den Startblock, der ziemlich gut gefüllt war. Ich glaube, das Team Oberhavel, Ausrichter dieses Rennens, hatte mit Nachmeldungen gut zu tun. Danke an dieser Stelle für die tolle Organisation.

 

 

Eine Minute bis zum Start, es kribbelt im Bauch, der Startschuss ertönt und nun heißt es, Hintern zusammen kneifen und ab dafür.
Kilometer eins war, wie zu erwarten, ein Mix aus Tempo und Slalomlauf. Immer wieder blickte ich auf die Uhr, sagte zu Lukas, dass wir zu schnell sind. Es war warm und das Risiko, irgendwann unterwegs oder in der zweiten Hälfte einzubrechen, war groß. Die ersten zwei Kilometer liefen wir in 4:30 und 4:36 Minuten. Ich versuchte Tempo rauszunehmen, aber erfolglos. Also ließ ich es im wahrsten Sinne des Wortes laufen. Kilometer drei in 4:37. Motivationsschub voraus, meine Familie und Nico mit Tochter standen am Kreisverkehr in Sachsenhausen und feuerten mich an.

Die Straße ‚Schäferweg‘ Richtung Gedenkstätte Sachsenhausen war bis dato der windigste Abschnitt, was sich in Runde zwei spürbar verstärken sollte.

 


 

Mittlerweile hatte ich meinen Rhythmus gefunden und lief allein. Lukas war hinter mir und ich wusste, wenn ich langsamer werde oder ein Tief haben sollte, ist er in Kürze da.

Den Startbereich in Sichtweite, freute ich mich bei einem Blick auf die Uhr, dass ich jeden Kilometer unter fünf Minuten lief. Auf zur zweiten Runde.
Zwei Wochen zuvor beim Marathon in Tangermünde waren es auch zwei Runden. Es wurde schlagartig ruhiger auf der Strecke, als die Halbmarathonies nach einer Runde weg waren und der Wind zunahm. So auch hier, die 7,5 Kilometerläufer waren nach einer Runde weg. Der Unterschied war, dass ich heute nicht einbrechen wollte, bzw. darf. Wie schrieb Lukas zuvor: “Ich werde mit Demut an diese Herausforderung herangehen, weil, wir laufen jetzt nicht mehr nur für uns!“ So wahr…

 

 

Ich schloss immer wieder zu den Läuferinnen und Läufern vor mir auf, kassierte einige ein oder wurde kassiert. Ein Wechselspiel. Aber irgendwann ging das auch nicht mehr, andere waren einfach schneller. Nun wieder die 550 Meter Schäferweg. Der Gegenwind wurde nicht weniger und Kilometer 13 und 14 waren die langsamsten auf der Strecke mit 4:56 und 5:06 Minuten.

Noch eintausend Meter bis zum Ziel. Nochmal anziehen, nochmal ein Blick auf die Uhr. Wenn ich jetzt nicht gegen einen Baum laufe, habe ich die 1:15 Stunden im Sack. Aber wie sieht es mit der Bestzeit aus? Von über fünf Minuten kommend ziehe ich konsequent an, auf teilweise unter vier Minuten. Endlich kann ich das Ziel sehen. Meine Tochter und ihre Freundin Mia begleiten mich auf den letzten Metern und kommen wenige Sekunden nach mir ins Ziel. Normalerweise wären wir Hand in Hand über die Ziellinie gelaufen, aber nicht heute. War trotzdem toll von euch, wie ihr euch angestrengt habt.

 

 


 

Hinter der Ziellinie stützte ich mich auf Nico, ich war im Eimer. Zwei, drei Minuten später ging es wieder, Atmung und Kopf normal. Neuer BPM Wert: von 191 auf 195 erhöht.
Erst viel später begreife ich, dass ich mit einer 4:44er Pace meine Zeit von 2015 (4:45) tatsächlich unterboten habe. Die berühmte Sekunde schneller pro Kilometer. Habe schon oft davon gelesen und es nun selbst erfahren.

Am Ende reichte es sogar, wie im Vorjahr, zu Platz 3 in meiner Altersklasse und ich durfte wieder auf’s Treppchen.
 

 

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Ich hatte, als ich die Spendenaktion startete, etwas Bammel, wie und ob es überhaupt ankommt und wahrgenommen wird. Wie werden die Reaktionen sein? Wie oben schon erwähnt, bin ich sehr froh, es getan zu haben. Nicht nur das jeder Euro zählt, zeigte es mir auch, welch großes Herz wir doch haben und nicht nur an uns selbst denken. Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung. Und wer jetzt den Gedanken hat, an diese Aktion möchte ich mich auch noch beteiligen, dann meldet euch doch bei mir. Ich würde mich freuen.

Sportliche Grüße und alles Gute,

 

Der Genussläufer

36. Berliner Halbmarathon

(13.04.2016)
32753 Läufer aus 103 Nationen, ca 35% Ausländeranteil, 253 Läufer aus Oberhavel und 9 Teilnehmer vom ,,Team Oberhavel '' nahmen am 36. Berliner Halbmarathon am 03. April 2016 teil. 4 Tage davor hatte man die Gelegenheit sich im Rahmen einer Vitalmesse in der ,,Station Berlin" seine Startnummer abzuholen. 
Am Lauftag verabredeten wir uns am Kino ,,International'' in der Karl Marx Allee und brachten uns in Stimmung. Zogen uns um, machten uns warm und nahmen in den uns zugeteilten Block Position ein.
Wir hatten wunderschönes Laufwetter. Vorbei am Fernsehturm, Rathaus, Brandenburger Tor, Siegessäule, Schloß  Charlottenburg, Kurfürstendamm, Potsdamer Platz. Es waren stimmungsvolle Kilometer, angefeuert von tausenden Zuschauern. Zahlreiche Bänds spielten. Musik dröhnte aus Lautsprechern. Fantastisch. Man bekam sogar Gänsehaut. Wir 9 hatten unterschiedliche Ziele. Die einen wollten ihre Zeit verbessern, die anderen verfolgten einen Trainingsplan oder einfach nur mitmachen und Spaß haben. Nach der Ankunft bekamen alle ihre wohl verdiente Medaille. Hat uns allen sehr gut gefallen. Zufrieden verfolgten wir den Rest des Tages. Die Organisation war super. Berlin, das hast du gut gemacht. Viele von uns verweilten noch in der Stadt im Café. 
 
Daniel 

Laufcampus-Seminar auf Mallorca vom 12.03. bis 19.03.2016

(29.03.2016)

 

Wir, das sind,  Anne,  Kirstin, Sandra und Jacqueline entschieden uns, die kalte Jahreszeit etwas abzukürzen und an einem 1-wöchigen Laufseminar auf Mallorca in Can Picafort teilzunehmen. Den Anstoß dazu gab unsere Trainerin Kirstin. Sie hatte bei Andreas Butz ihre Trainerausbildung absolviert und bereits viel von dem dort erlernten an uns weitergegeben.

So fiel unsere Entscheidung dann auch auf eine Teilnahme an einem Laufcampus-Seminar unter Leitung von Andreas Butz, seiner Frau Gisela und den Trainern Mario, Herbert und Dirk. Gemeinsam mit anderen Laufbegeisterten wollten wir bei Sonnenschein und Frühlingstemperaturen Mallorca laufend kennenzulernen.

 

Die Anderen, das sind Läufer aus ganz Deutschland, aber auch aus Österreich, der Schweiz und aus Belgien. Was uns trotz unterschiedlichem Leistungsniveau alle verbindet, ist der Spaß am Laufen und das konnten wir dort in vollen Zügen genießen. Jeden Tag standen neue, interessante, landschaftlich schöne und anspruchsvolle Strecken auf dem Programm.

 

Aber es gab rund um das Laufen so vieles mehr. So fing jeder Tag um 7:00 Uhr mit einer Stunde Yoga vor dem Frühstück an.

Täglich um 10:30 Uhr standen verschiedene Laufdistanzen auf dem Programm. Da gab z. B. die Runde rund um Can Picaford, den Naturparklauf, die Mandelblütenrunde (ohne Blüten, da Wind und Regen sie hinweg gefegt hatten) den grünen Lauf (wir alle in den grünen Laufcampus-Shirts, sah toll aus und fiel natürlich auf) und der lange, lange Lauf. Hier standen verschiedene Distanzen zur Auswahl, jeder wie er konnte und wollte.

Eingeteilt waren wir unserem Leistungsniveau entsprechend in 3 Gruppen. Wobei in Gruppe A die leistungsstärksten und schnellsten Läufer waren. Es stand jedem frei jederzeit zu wechseln.

Am Ende der Woche hatte sich Gruppe C verdoppelt smile. Na ja, hat ja keiner behauptet, dass es leicht sein würde.

 

Nach einer kleinen Pause zum Essen (und ruhen) ging es um 17:00 Uhr weiter. Nun standen Lauf-ABC oder Athletiktrainig zur Kräftigung und damit Verbesserung des Laufstils  auf dem Programm.

Um uns für unserer zukünftiges Training beraten zu können, wurde mit uns eine Laufstilanalyse und ein 1000 m Leistungstest durchgeführt.

 

Nach dem Abendessen trafen sich alle im Seminarraum, wo wir uns von den Rednerqualitäten von Andreas Butz überzeugen konnten. Er verstand es ausgezeichnet uns mit Themen wie „Die richtige Wahl des Laufschuhs“, Trainingspläne, Ernährung und Regeneration zu fesseln.

Auch fand die Auswertung der Laufstilanalyse und des Leistungstests mit Trainingsempfehlungen für jeden Teilnehmer statt.

Der Höhepunkt des letzten Abends war dann sicher für alle Teilnehmer ein Film, der uns im Zusammenschnitt zeigte, was wir in der Woche alles erlebt hatten.

 

Ein weiterer Höhepunkt war die Teilnahme vom deutschen Vizemeister Marcel Bräutigam (Marathon in 02:17:05) als Gast des Seminars. Anlässlich eines gemeinsamen Intervalltrainings wurden wir Zeuge, wie wunderbar sich perfekter Laufstil und Schnelligkeit vereinen lassen.

 

Für Kirstin, Sandra und mich endete damit eine ereignisreiche Woche auf Mallorca. Anne nutzte die Gelegenheit am Mallorca-Halbmarathon teilzunehmen und blieb noch einen Tag länger.

Trotz der anstrengenden Woche und der vielen gelaufenen Kilometer in den Beinen finishte sie den Halbmarathon in der Superzeit von 02:02. Herzlichen Glückwunsch liebe Anne!

 

Jacqueline

8. Frauenseelauf

(07.03.2016)

Am 06.03.2016 fand der 8. Frauenseelauf süd-östlich von Königs Wusterhausen in Gräbendorf um den Namensspendenden See statt. Der See liegt recht idyllisch in einem Waldgebiet. Die Laufstrecke geht über Waldwege sowie Wege befestigter wie auch unbefestigter Art um den See über eine Länge von 7,5 km herum. Das Wetter war mit vier Grad Celsius und leichtem Regen angenehm zum Laufen. Für die Teilnehmer gab es Möglichkeiten zur Umkleide und zum Duschen. Der Regen war nicht weiter störend, da die Bäume den größten Teil davon abschirmten. Es waren vier Strecken ausgeschrieben: 3.5 km, 7.5 km, 15 km sowie 30 km.

Von unserem Team starteten für die 30 km-Distanz Sandra G. und Daniela.
Auf die 15 km-Strecke gingen Kirstin und Jeannie. Mir blieben dann noch die 7,5 km. Somit waren bei fast allen angebotenen Distanzen Starter vom Team Oberhavel vertreten.

Um 9:45 Uhr erklang dann der Startschuss für die 30 km Läuferinnen und Läufer zur vierfachen Umrundung des Kurses. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 15 km und 7,5 km starteten gemeinsam um 10:10 Uhr zu ihrer/ihren einen bzw. zwei Umrundung/en.

Die Strecke selbst erwies sich als ein abwechslungsreicher Geländekurs mit allem Drum und Dran. Es gab Waldwege mit Wurzeln, schnelle gut asphaltierte Wege, leichte Steigungen sowie Steigungen zur mentalen Festigung, Gefälle zum Erholen und um Zeit gut zu machen, viele Pfützen, Schlaglöcher, Matsch und Rutschstellen sowie kurze sandige Passagen. Aber auch landschaftlich war die Strecke sehr schön.

Nach dem Lauf trafen wir uns frisch gemacht und umgezogen in der Kantine, wo auch die Siegerehrungen vollzogen wurden. Unser Team war mal wieder recht erfolgreich: 

  • Bei den 30 km kam Daniela  in der Gesamtwertung der Frauen auf Platz 3, in ihrer Altersklasse (AK) auf Platz 1. In der gleichen AK belegte Sandra G. den 2. Platz.
  • Beim 15 km Lauf wurde Kirstin in der Gesamtwertung der Frauen 4. In Ihrer AK belegte sie Platz 2. Jeannie erreichte in ihrer AK den 6. Platz.
  • Der 7,5 km Lauf brachte mir eine persönliche Verbesserung meiner Leistung an sich. In meiner AK M50 erreichte ich den 4. Platz.

An dieser Stelle möchte ich allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Laufs zu ihren Leistungen gratulieren. Alle Ergebnisse und detaillierte Informationen können über folgenden Link eingesehen werden:

http://www.laufen-in-kw.de/veranstaltungen-der-wsg-81-abteilung-laufen/frauenseelauf.html

Das wichtigste für uns aber war, dass wir alle zufrieden mit den eigenen Leistungen waren und unsere Erwartungen erfüllen bzw. übertreffen konnten.

 

Helge

Sportlerehrung 2015

(20.11.2015)

Bei der am 13.11.2015, durch den KSB, gemeinsam mit dem Landrat, Herrn Westkamp, durchgeführten  Sportlerehrung des Jahres 2014/2015, wurden auch zwei Vereinsmitglieder des Team Oberhavel ausgezeichnet.

 

Sportfreund Erwin Dittmer wurde für seine sportlichen Leistungen geehrt.

Seit vielen Jahren hat sich Erwin in der Senioren-Laufszene Berlin-Brandenburg, mit vorderen Platzierungen etabliert. Im Herbst vorigen Jahres, noch in AK 75 laufend, erreichte er bei dem, in den Berlin-Brandenburgischen Halbmarathon-Meisterschaften, integrierten 10 Km-Lauf, einen dritten Platz. In diesem Jahr, beim gleichen Wettbewerb, erreichte er in der AK  80, eine Woche vor seinem 80.Geburtstag, einen zweiten Platz.

Wir gratulieren und wünschen ihm weiterhin gute Fitness und Spaß beim Sport.

 

Die Sportfreundin Kirstin Busse wurde für ihre engagierte ehrenamtliche Tätigkeit geehrt.

Schon längere Zeit bemühten sich die Läuferinnen und Läufer unseres Vereins, alle im Seniorenbereich, um eine kompetente Anleitung ihres Trainings. Um diese Lücke zu schließen, hatte sich Kirstin, die unserer Frauenlaufgruppe organisiert, bereit erklärt, in mehreren Lehrgängen in Nordrhein-Westfalen, die Befähigung zur Durchführung des Lauftrainings für Anfänger und Fortgeschrittene  zu erlangen. Im Land Brandenburg wird diese spezifische Ausbildung leider nicht angeboten.

Seit Anfang dieses Jahres hat Kirstin nun sehr erfolgreich die erworbenen Kenntnisse  beim individuellen Training in den Laufgruppen angewandt. Ihr Extrakurs für Laufanfänger und Wiedereinsteiger im Seniorenalter hatte im Februar dieses Jahres so starken Anklang gefunden, daß bei einem nachfolgenden Kurs nicht alle Interessenten berücksichtigt werden konnten. Viele dieser Teilnehmer haben sich danach zu einem regelmäßigen Training, u.a. in unserem Verein,  entschlossen   Weitere Kurse sollen folgen. 

 Die Läuferinnen und Läufer danken ihr für die ausgezeichnete Trainingsgestaltung.

 

Jürgen Köhler

NEW YORK CITY MARATHON 2015

(15.11.2015)
Jacqueline, Sandra und Daniel vom ,,Team Oberhavel ''beschlossen vor 17 Monaten den 45. New York City Marathon am 01.Nov.2015 in Angriff zu nehmen. Im Reisebüro buchten wir, alles aus einer Hand, das passende Reise Sport Paket. Alles klappte wunderbar. Flug, Hotel ,,Wyndham Garden ''in Queens, Vergabe der Startnummern u. Reisebegleiter. 
New York ist eine gewaltige Stadt.  8 Millionen Einwohner,  16 Millionen Besucher. Vom Hotel 300m zur nächsten Metro, 3 Stationen bis zur City. Wir erkundeten in Ruhe die große Stadt. Waren in Parks, Museen, bekannten Strassen, Hafenrundfahrt, Stadtrundfahrt, im 86 Stock Empire State Building (1931 das höchste Gebäude der Welt), guten Restaurants. Die Metro Card war inklusive. Einzelheiten über unseren Lauf gab es auf einer Infoveranstalltung. Das Wichtigste daraus, wir alle sollen den Lauf genießen. Danach holten wir auf der Marathonmesse unsere Startunterlagen ab. Es ist so weit. 1. November, 06.00h. Wir wurden mit einem Reisebus vom Hotel abgeholt. Fuhren zum Start nach Staten Island. Dort angekommen gab es eine Sicherheitskontrolle, sowie Frühstück. Umziehen, Beutel abgeben, Gespräche,  Dehnen und allgemeine Startvorbereitung. Start 09.00h für über 50000 Sportler aus 130 Nationen in 4 Startwellen. 11.00h. Es sind 18°C, leichter Wind, Bewölkt, wenig Sonne. Startschuss. Mit Musik ging es los. Von Staten Island über Brooklyn,  Queens, The Bronx nach Manhattan. 5 Brücken. Insgesamt welliges Profil. Überall jubelten die Zuschauer, wurde Musik aufgedreht, spielten Bands. Von der Euphorie wurden wir förmlich getragen, vergaßen die Anstrengungen. Absolut beeindruckend. 
Alle 3km gab es Verflegungsstellen, Ärzte und Massagen. Nach 04:39:09h erreichten Daniel und Sandra gemeinsam das Ziel im Central Park. Für Daniel war es sein erster Marathon. Sandras Gesundheit hielt durch.
In der Gesammtwertung wurden wir 26996 und 27001. Leider bekam Jacqueline wärend des Laufs gesundheitliche Probleme und konnte ihre Zeit nicht erreichen. Aber um Zeiten ging es hier nicht. Mitmachen und den Lauf genießen. Im Zielbereich gab es die ersehnte Medaille, Verflegung und den Kleiderbeutel. Geschafft fuhren wir mit der Metro zurück zum Hotel. Auswertung, Abendessen und ab ins Bett. Ein anstrengender Tag geht zu Ende. Letztendlich sind wir zufrieden und glücklich. Ein Dank auch an Lothar. Er betreute uns zusätzlich. 
Ein sehr, sehr gut organisierter Marathon. Hat uns sehr gefallen. Im übrigen : Shari und Wicki waren mit Platz 49467 und 49468 die letzten beiden Läufer um 19.30h. 1700 deutsche Läufer waren dabei.
 
Daniel

 

Nachruf

(29.10.2015)

Tief betroffen sind wir Sportler von Team Oberhavel  e.V. über die traurige Nachricht, dass unser langjähriges Mitglied Dr.Siegfried Kutschnerus am 15.10.15, einen Tag vor seinem 74. Geburtstag, plötzlich und unerwartet verstorben ist.

 

Siegfried war seit September 2003 Mitglied unseres Vereins.

Von Beginn an gehörte er zur „Allgemeinen Sportgruppe“ und war an deren Entwicklung zur „Kraftsportgruppe“ maßgeblich beteiligt.

Siegfried war nicht nur ein beliebter Freizeitsportler, sondern immer zur Stelle, wenn der Verein ihn brauchte.

Stets zeigte er sich als verlässlicher Helfer bei der Durchführung von sportlichen Aktivitäten sowie weiteren Veranstaltungen des Vereins.

 

Hochachtung empfanden wir immer vor seiner Leistung bei der Betreuung seiner pflegebedürftigen Frau. Gemeinsam mit ihr nahm er oft an geselligen Aktivitäten des Vereins oder von Mitgliedern seiner Sportgruppe teil.

 

Wir werden uns gerne an die gemeinsame Zeit mit Ihm erinnern und ihm ein ehrendes Gedenken bewahren.

 

Siegfried, wir vermissen Dich!

 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner lieben Frau, den Kindern, Schwiegerkindern und Enkeln.

 

Peter Kallabis 

 

10. Roofenseelauf 2015

(20.09.2015)

Die Stechliner Laufgemeinschaft hat am 19.September 2015 den 10. Roofenseelauf in Menz veranstaltet. Das Wetter war wie bestellt. Die Sonne schien, die Temperatur war perfekt. Der Veranstalter sorgte für eine angenehme Atmosphäre, so dass die Starter/innen sich wohl fühlen konnten. Unter den Teilnehmer/innen wurde auch noch eine Tombola veranstaltet. Ich hatte Glück und konnte da „absahnen“. Ich gewann nach dem Lauf eine Warnweste, ein Schlüsselband, eine kleine Pflasterbox (inkl. Pflasterstripes) sowie ein Handdesinfektionsspray. Danke dafür. J

 

Unter anderem wurden die Strecken 8 Km, 15 Km sowie 25 Km ausgeschrieben. Was der Veranstalter in seiner Ausschreibung nicht bekannt gab – und was die Teilnehmer/innen auch erst bei bzw. nach dem Lauf erfuhren – war: 8 Km bedeuteten 8,2 Km Strecke (auf meiner Uhr waren es 8,42 Km), wer 15 Km laufen wollte, war erst nach 16 Km im Ziel und die 25 Km waren in 26,3 Km Laufstrecke versteckt. Gerade jene, die mehr als 8 Km liefen, waren dadurch mehr gefordert als erwartet. Zusätzlich und ungeahnt mindestens einen Kilometer mehr laufen zu dürfen, ist nicht irrelevant und hätte doch besser in der Ausschreibung erwähnt werden sollen. Schließlich hängt doch die Einteilung eines Laufs auch von seiner Länge ab. Hat man mir zumindest mal erzählt. Wie auch immer, unter Ziel-Zeit.de sind im Web die richtigen Streckenlängen mit den Ergebnissen aufgeführt. 

 

Die Laufstrecke war nicht Anspruchslos. Sie bestand neben Steigungen und Gefällen aus Asphalt, Waldwegen und Waldpfaden sowie Schotterstrecken. Gerade die Waldstrecke auf dem letzten Teil des Roofensees hatte es in sich. Viele aus dem Boden ragende Wurzeln erforderten höchste Aufmerksamkeit. So gab es leider zum Teil böse Stürze mit Schürfwunden und schmerzhaften Prellungen. Auch Kirstin war unter den Opfern. An dieser Stelle die besten Genesungswünsche an Kirstin.

 

Die Beschilderung der Strecke war zwar ausreichend, jedoch nicht gut. Gerade von den 25 Km Läufer/innen haben sich eine nicht unerhebliche Anzahl verlaufen. In einigen Fällen fielen deshalb diverse Teilnehmer/innen aus der Wertung, da sie falsch abbogen und die erforderliche Strecke nicht laufen konnten. Andere waren ganz von der Strecke abgekommen und mussten bis zu 500 m zusätzlich laufen, um auf die Strecke zurückkehren zu können. Vielleicht sollte 2016 an den Gabelpunkten und den Stellen, wo ein unabsichtliches Verlassen der Strecke möglich ist, einfach mal ein paar Streckenposten positioniert werden.

 

Für das Team Oberhavel war der Lauf alles in allem ein erfolgreiches Ereignis. So wurde bei den 25 km Daniela Linke 2. in der Gesamtwertung der Frauen sowie 2. in ihrer Altersklasse. Kirstin Busse schaffte es trotz ihres schmerzhaften Sturzes auf Platz 4 der Gesamtwertung der Frauen sowie ebenfalls auf Platz 2 ihrer Altersklasse. Patricia Perniss wurde 1. ihrer Altersklasse, Andrea Hemming 3. In der Gesamtwertung der Frauen belegten sie die Plätze 7 und 8. Bei den Herren war Daniel Geisendorf der einzige männliche Finisher der 25 km – Distanz. Er belegte den undankbaren Platz 4 seiner Altersklasse.

Für die 15 km-Strecke unterbrach Jürgen Köhler seinen Urlaub und trat dort als einziger Team Oberhavel’ er an. Er wurde 1. In seiner Altersklasse und 9. in der Wertung der Männer.

 

Für die Strecke über 8 km traten Norbert Schmerge und ich für Team Oberhavel an. Da wir erst vor gut sechs Wochen bei Kirstin im Laufkurs angefangen haben, Laufen zu lernen, nahmen wir uns die Strecke als Trainingseinheit vor. Nach Abschluss unser Trainingseinheit waren wir kurz vor Km 5. Die restlichen drei Komma zwei Kilometer waren wir schon fast gezwungen, uns Zeit zu nehmen. Die oben bereits erwähnten Stolperfallen brachten auch uns öfters ins Straucheln. Allerdings konnten wir uns zum Glück immer wieder abfangen. Da wir keinen Leistungsdruck hatten, genossen wir die wunderbare Seenlandschaft und Natur, so gut es ging. Zwar belegten wir in der Gesamtwertung die letzten beiden Plätze, aber für uns zählte nur „Dabei sein ist alles“. Norbert wurde in seiner Altersklasse 4. Ich hatte da witziger Weise mehr Glück. Da in meiner Altersklasse insgesamt nur drei Finisher waren, erreichte ich dort den 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher.

 

Mir wurde die Frage gestellt, ob es mir Spaß gemacht hat. Da kann ich nur „Ja!“ sagen. Unabhängig davon, dass ich in der Tombola Glück hatte, denn zuerst hatte ich spaßhaft moniert, dass ich nur deshalb in der Tombola Glück hatte, damit ich nicht mit dem Laufen aufhöre. Aber man muss mich nicht (mehr) bestechen, um dabei zu bleiben. Ich habe Geschmack daran gefunden. Daher möchte ich noch an dieser Stelle der Kirstin ein riesiges Kompliment aussprechen, was Ihr Training bei uns erreicht hat. Als der Laufkursus am 04. August begann, waren schon drei Minuten am Stück laufen für uns Wiedereinsteiger und Anfänger eine enorme Herausforderung. Den Wettkampf heute konnte zumindest ich mir zu dieser Zeit noch überhaupt nicht vorstellen. Das war wie Science Fiction. Dank Kirstins Training sowie Ihrer Fähigkeit, Menschen anzusprechen und zu motivieren, haben wir unser Lauffähigkeiten soweit steigern können, dass Norbert und ich den Roofensee-Lauf in Angriff nehmen und erfolgreich beenden konnten. Danke Kirstin. J

 

Helge Linke

Foto zur Meldung: 10. Roofenseelauf 2015
Foto: 10. Roofenseelauf 2015

9. Barnewitzer Paarzeitfahren

(12.09.2015)
Warum eigentlich nicht. Mal etwas neues Ausprobieren. So meinten Kirstin und Daniel aus der jeweiligen Lauf Gruppe vom ,,Team Oberhavel '' am 9. Barnewitzer  Paarzeitfahren am 06.09.2015 teilzunehmen. Organisiert von BSC Süd 05/ Abteilung Radsport. Mit Absicht wählten wir dieses Zeitfahren als Entschädigung für die ausgefallene Radeinheit von unserem letzten gemeinsamen Triathlon. 
Paarzeitfahren heißt: 2 Teilnehmer, 2 Rennräder, gleiches Aussehen, gemeinsames Ziel. Männlich, Weiblich oder in unserem Fall, Mixed.
Also wieder die Räder huckepack und ab nach Barnewitz. Es wird doch nicht wieder? Tatsächlich. Regen und Windböen. Nach einer Stunde Fahrzeit angekommen, angemeldet und man meint es gut mit uns, kein Regen mehr. Umgezogen und warmgefahren.
Ab 10.00h stellten sich 58 Paare dem Wettbewerb,  um sich und ihren Verein optimal zu platzieren. Für die 25km lange Rundkursstrecke hatte man immer noch heftigen Wind bei 11 Grad Celsius. 
Unsere Startzeit 10:10:30h. Startabstand alle 90sec. Es ist soweit. Aufruf, Aufstellung, Aufregung. Start. Windschatten fahren war groß angesagt. Der Wind blies kräftig, sehr kräftig. Zwang uns auf einen Tiefstand von teilweise  20km/h herrunter. Wir kämpften. Gaben Tretkurbeln und Ketten keine Pause. Streckenposten sicherten ab und leiteten uns. Eine Zeitstrafe haben wir nicht bekommen. Blieben diszipliniert. Nach einem letzten Berg erreichten wir mit Applaus in 0:51:37,930h das Ziel. Geschafft, erleichtert, freude und abgeklatscht. Durchschnittlich waren wir mit ca.29km/h unterwegs. Als Hobbysportler erreichten wir in der Mixed Wertung Platz 5 von 6.
Trotzdem zufrieden. Hat uns sehr gefallen. Sehr gut organisiert. 

Foto zur Meldung: 9. Barnewitzer Paarzeitfahren
Foto: 9. Barnewitzer Paarzeitfahren

17. Mercedes-Benz Halbmarathon und 10 km

(12.09.2015)

Starker Auftritt bei den Berlin-Brandenburgische Meisterschaften im Halbmarathon

 

Bei den Halbmarathonmeisterschaften am 05.09.2015, in Berlin/Tegel, setzten sich die Läuferinnen und Läufer des SV Team Oberhavel, trotz Konkurrenz aus Berlin und Brandenburg, recht erfolgreich in Szene.

 

Hervorragend der erste Platz von Jutta Hebestreit, die zweiten Plätze von Kirstin Busse und Jacqeline Krohn,  sowie der dritte Platz von Anne Wedisweiler,   jeweils in ihren Altersklassen.

 

Aber auch fast alle anderen Teilnehmer des Teams  platzierten sich auf vorderen Plätzen.

 

Hinzu kam, dass wir mit einer Frauen- und einer Männerstaffel an den Start gingen, die jeweils den ersten Platz errangen.

 

 

 

 

 

W40

 

6.

58

HEMMING Andrea

1975

Team Oberhavel

1:58:30

+25:59

 

 

 

W45

 

2.

25

BUSSE Kirstin

1969

Team Oberhavel

1:53:57

+14:45

 

 

 

W50

 

3.

164

WEDISWEILER Anne

1965

Team Oberhavel

1:54:50

+30:28

 

 

 

5.

116

PERNISS Patricia

1964

Team Oberhavel

2:06:52

+42:30

 

 

 

6.

6

BARTZ Petra

1964

Team Oberhavel

2:07:20

+42:58

 

 

 

7.

126

ROTH-BRÄUER Heidrun

1963

Team Oberhavel

2:13:29

+49:07

 

 

 

W55

 

2.

81

KROHN Jacqueline

1960

Team Oberhavel

2:05:09

+

 

 

 

W65

 

1.

57

HEBESTREIT Jutta

1948

Team Oberhavel

2:15:41

-

 

 

 

M45

 

16.

52

GÜNTHER Jürgen

1967

Team Oberhavel

1:58:48

+38:06

 

 

 

M50

 

14.

181

BARTZ Jörg

1963

Team Oberhavel

1:36:31

+13:55

 

 

 

M60

 

5.

72

KOCZESSA Günter

1953

Team Oberhavel

1:48:54

+22:08

 

 

 

6.

40

FRANKE Jörg

1953

Team Oberhavel

2:10:25

+43:39

 

 

 

M65

 

5.

73

KÖHLER Hans-Jürgen

1946

Team Oberhavel

1:56:30

+16:42

 

 

 

 

Männer

 

M60/65

 

 

72

KOCZESSA Günter

1:48:53

M60

1953

 

 

 

73

KÖHLER Hans-Jürgen

1:56:27

M65

1946

 

 

 

40

FRANKE Jörg

2:10:24

M60

1953

 

 

 

 

 

Frauen

 

W50/55

 

 

 

164

WEDISWEILER Anne

1:54:49

W50

1965

 

 

 

116

PERNISS Patricia

2:06:50

W50

1964

 

 

 

6

BARTZ Petra

2:07:16

W50

1964

 

 

            

WASSERSUPPE TRIATHLON 2015

(22.08.2015)
Im März beschlossen 2 Läufer vom ,,Team Oberhavel '' am 15.08.2015 zum ersten Mal an einem Triathlon in Wassersuppe, nähe Rathenow, teilzunehmen. Für Kirstin und Daniel standen folgende Disziplinen an.
500m Schwimmen, 18 km Rad, 5 km Laufen. Für das erste Mal genau richtig.
Bei wunderschönem Wetter reisten wir, mit den Rädern im huckepack, an. Die Freude war groß. Verspürten sogar Aufregung. Also Angemeldet, die Räder noch mal überprüft, umgezogen und die Wechselzone eingerichtet.
Plötzlich kam alles ganz anders. Ein Unwetter mit 30l pro qm Niederschlag und Orkanböen zog auf. Wird der Wettkampf jetzt abgesagt? Nachdem das Wetter wieder besser wurde entschied die Rennleitung einen neuen Plan. Der Wettkampf wurde auf Schwimmen und Laufen reduziert. Die Radstrecke ist auf Grund umgestürzter Bäume unpassierbar. So wurde aus einem Triathlon ein Duathlon mit 1h Startverzögerung. Wir nahmen auch diese Herausforderung an. 51 von 112 auch. Trotz gegebener Umstände hatten wir Freude und Spaß. Zogen ein positives Fazit. Die Veranstaltung war gut vorbereitet und hatte familiären Flair.
Eins steht jedoch fest. Wir werden 2016 einen Triathlon unbedingt in Angriff nehmen. Nach einem Picknick fuhren wir wieder nach Hause. Die Sonne schien, die Landschaft wunderschön.
 
Ergebnisse
 
                                                Swim          Rad      Laufen               Endzeit
 
33  Kirstin Busse                 09:47min      ---       23:55min          33:42min
37  Daniel Geisendorf        12:30min       ---       21:40min          34:11min
 
Daniel

Laufkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger

(12.07.2015)

Man könnte ja mal Laufen gehen 

 

Wenn nicht jetzt, wann dann? 

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gekommen, um in den Laufsport einzusteigen. 

 

[Laufkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger]

12. Europamarathon 2015

(27.06.2015)


In der ca.54000 Einwohner zählenden Stadt Görlitz,  östlichste Stadt Deutschlands, fand am 07.Juni 2015 der 12. Europamarathon  statt. Die eigenständige polnische Stadt Zgorzelec und die deutsche Stadt Görlitz, getrennt durch die Neiße, bilden zusammen eine Europastadt. Daher der Name Europamarathon. 
Daniel und Sandra vom ,,Team Oberhavel'' nahmen an den Wettbewerben Marathon und Halbmarathon teil.
Im Rahmen unserer Urlaubswoche haben wir 4 Tage im Familienhotel,,Goldener Engel'' am Rande  der Altstadt eingescheckt. Das Zimmer mit Bad war super. Frühstück inklusive. Preislich in Ordnung. Familiäre Atmosphäre.
In 5min war man in der wunderschönen Altstadt. Eine Stadtrundfahrt ließen wir uns nicht entgehen. Da fiel uns schon die Laufstrecke auf. Grenzüberschreitender Rundkurs auf asphaltierten Straßen, welliges Profil.
Samstag besuchten wir den Tierpark und holten danach unsere Startnummern ab. Wir kamen auch ins Gespräch mit dem Organisationsteam. Wiesen auf unsere Läufe hin. Sie freuten sich auf erstmalig über 2000 Teilnehmer.
Abends gab es musikalische Unterhaltung mit Nudelparty.
Sonntag. Frühstück. Der Startschuss rückt immer näher. Wir bereiteten uns vor. Aufregung. Sandra muß zuerst los. Ihr Start, Elisabethsraße, 6min vom Hotel, ist um 09.10h.
Es traten 111 Marathonläufer an. Davon 11 Frauen. Angenehme Temperaturen 15°C, bewölkt. Regen? Mal schauen. Dann Daniel, Halbmarathon, 09.55h. 306 Läufer, davon 77 Frauen. Der Rest verteilte sich auf 2,5,10km, Skater usw. Es lief für uns beide gut. Ziehen und gezogen werden. Aber dann. Regen, Regen, Regen. Keine Sonne in Sicht. Eigentlich wunderbar meinten wir. Schwitzt man nicht so. Nur die Schuhe liefen voll. Na und. Weiter geht's. Das Ziel naht. Dann passierte für beide die Überraschung. Daniel wird 63. in einer Zeit von 01:43:09h. Persönliche Bestleistung. 
Freude war groß. Man klatschte sich im Zielbereich gegenseitig ab. Erst mal ein Bier. Zeitnah später. Sandra kam um die Ecke. Spinnt meine Uhr? Nein. Echtzeit und Endspurt. 7. Frau im Ziel mit einer überragenden Zeit von 
03:59:19h. Sandra kam sich vor Freude nicht mehr ein. Unter 4h war Sie noch nie. PB. Wieder gegenseitiges Abklatschen. Erst mal eine Schorle.
Medaille,  Urkunden, Gespräche, Duschen, Familienhotel ausschecken. Und mit Freude ab nach Hause. Wieder eine Erfahrung reicher. War schön. Durch beide Länder gut organisiert. Kann man Weiterempfehlen.
Bilder nur auf der Europamarathon Seite. Unsere Startnr.: HM 2179. M 4087.
Daniel, Sandra
 

 

3.Rhinland-Spargellauf 2015

(19.06.2015)
Das Team Oberhavel und die Tourismus u. Kultur Oranienburg GmbH führten am 30.Mai 2015  den nun schon 3. Spargellauf bei gutem Wetter durch. Das Motto: ,,Gutes vom Land - selbst errannt''.
Treffpunkt Schlossplatz vor dem historischem Schlosspark.
Das Organisations Team baute alles auf, füllten die Ballons mit Gas, stellten die Getränke bereit, bereiteten die Strecke vor und führten die Anmeldung durch. Dann kamen sie ca. 250 Läufer u. Walker, auch mit Kinderwagen.
Also, jedermann durfte teilnehmen. Nachmeldungen konnten noch durchgeführt werden. Die Angst, das der Spargel nicht reicht, zerschlug sich.
Bevor es los geht, allgemeines Aufwärmen durch einen Fitness Trainer vor der Tribüne. Das Interesse war groß.
10.30h Start. Die Vorgaben: 1Stunde Zeit. Pro gelaufene Runde ein Bündel a 5 Stück Spargel. Die 2km lange Strecke führte durch den wunderschönen Schlosspark, vorbei am Hafen, Havelufer entlang, zurück zum Schloss.
Die Sieger standen fest. Präsente u.a.für die beste Familie: Fam. Reimer aus Lehnitz, beste Frau: Annika aus Bergfelde, bester Mann: Sascha aus Zehlendorf.
Eigentlich ist jeder Sieger. Freudestrahlend nahm jeder Teilnehmer sein Spargel entgegen. Das Wochenende kann nur noch gut ausgehen. Das Organisations Team war zufrieden.
 
Daniel

Der 11. Wutzseelauf

(19.06.2015)

Das Wetter meinte es gut mit den 335 Läufern und Walkern, die am Sonntag zum 11. Wutzseelauf an den Start gingen. Die Schwüle des Vortages hätte diesen Lauf zu einer noch größeren Herausforderung gemacht.

Unter den Sportlern waren 12 Läufer vom Team Oberhavel, die sich auf die landschaftlich schöne, aber nicht einfache Strecke begaben und hervorragende Leistungen zeigten:

 

8km

Holger Köhler            3. Platz Ak   36:44min

Hans-Jürgen Köhler   1.Platz  Ak   40:51min

Andreas Klein            3.Platz  Ak   41:59min

Kirstin Busse              3.Platz  Ak   43:04min

Sandra Geisendorf     1.Platz  Ak   43:04min

Patricia Perniss           3.Platz  Ak   45:21min

Kerstin Köhler            3.Platz  Ak   55:31min

 

15km

Andreas Schütt          1.Platz Ak  1:02:47h

Daniel Geisendorf      5.Platz Ak  1:14:42h

Petra Bartz                 3.Platz Ak  1:32:40

 

HM

Jutta Hebestreit          1.Platz Ak 2:03:23h

Jörg Franke                 3.Platz Ak 2:06:27h

 

Nach der Anstrengung ging es zum gemütlichen Teil in Kerstins und Jürgens Garten.

Wie jedes Jahr war dies ein schöner Ausklang dieses Tages bei Unterhaltung, Essen und Trinken. Und wie jedes Jahr freut man sich auf das nächste Mal.  

 

Jutta

37. Leegebrucher Straßenlauf

(29.05.2015)

37. Leegebrucher Straßenlauf

Zahlreiche Läuferinnen und Läufer fanden sich am Pfingstsamstag bei frühlingshaften Temperaturen an der Leegebrucher Grundschule zum 37. Leegebrucher Straßenlauf ein. Auch einige Mitglieder des Team Oberhavel e. V. ließen sich die Teilnahme an dieser schönen Veranstaltung natürlich nicht entgehen.

Neben Bambini-, 1,2 km- und 2,4 km-Läufen fanden vor Allem auch der 4,7 km lange Volkslauf mit EMB/MBS-Cup-Wertung und der 10,5 km Hauptlauf regen Zuspruch. Laut Veranstalter konnte mit insgesamt 468 Finishern ein neuer Rekord verzeichnet werden.

Dass es sich um einen schnellen Lauf handeln würde, hatte ich im Vorfeld bereits gehört und war somit schon darauf vorbereitet, meine Mitstreiter hauptsächlich von hinten zu sehen. Wie flott es dann tatsächlich zur Sache ging, übertraf aber doch meine Erwartungen.

Beim 10,5 km-Lauf mussten insgesamt drei Runden absolviert werden. Direkt nach dem Startschuss sprinteten die Läufer los und ich hinterher. Viel zu schnell, wie mir schwante. Die schnelle und flache Route führte unter anderem auch dreimal am ortseigenen Friedhof vorbei….sollte mir das etwas sagen?? Ich hatte so eine leise Ahnung…. ;-))

Auf der zweiten Runde kam die Sonne hervor. Rasch wurde es ziemlich warm und zunehmend schwerer, das ambitionierte Anfangstempo zu halten. Also hieß es: Zähne zusammenbeißen….und … lächeln nicht vergessen ;-)

Dank der netten Streckenposten und der vielen Zuschauer trat die Anstrengung aber weitestgehend in den Hintergrund und die Zeit verging wie im Fluge. Einige freundliche Anwohner stellten sogar ihre Rasensprenger auf, um uns eine kleine Erfrischung zu gönnen.

Nach dem Lauf stärkten wir uns bei schönstem Sonnenschein mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen und ließen uns vom schwungvollen Auftritt der Sportgruppe „Drums Alive“ unterhalten, bis wir dann schließlich in der Siegerehrung unsere Medaillen und teilweise auch kleine Präsente in Empfang nehmen konnten.

Es war ein rundum gelungener Tag. Besonders erwähnenswert ist, dass unser neuestes Mitglied, Jürgen Günther, seinen erst zweiten Wettkampf wieder in hervorragender Zeit meisterte.

Hier unsere guten Ergebnisse:

4,7 km:

Kirstin Busse                          AK-Platz 2                  21:33 Min.

Andreas Klein                         AK-Platz 6                  22:30 Min.

Hans-Jürgen Köhler               AK-Platz 7                  29:26 Min.

Kerstin Köhler                        AK-Platz 4                  30:15 Min.

10,5 km:

Andreas Schütt                      AK-Platz 1                  40:22 Min.

Jörg Bartz                              AK-Platz 3                  44:08 Min.

Daniel Geisendorf                  AK-Platz 9                  47:35 Min.

Daniela Linke                         AK-Platz 2                  49:31 Min.

Jürgen Günther                      AK-Platz 18                52:58 Min.

Petra Bartz                             AK-Platz 2                  57:36 Min.

 

Diese top organisierte Veranstaltung mit entspannter, familiärer Atmosphäre kann man wirklich  empfehlen.

 

Bericht von Daniela Linke

BIG 25 Berlin 2015

(14.05.2015)

Am 10. Mai 2015 nahmen 11480 Läuferinnen und Läufer an der 35. Auflage des BIG 25 teil. Es ist die höchste Teilnehmerzahl seit 25 Jahren. Nur 1990 gingen 14300 Teilnehmer an den Start. Viele auch aus Oberhavel. Vom ,,Team Oberhavel'' traten 8 Teilnehmer zur
Halbmarathondistanz und der 25 km Distanz an.
Mit dem Auto reisten wir an. Wegen des Bahnstreiks fuhren die Züge unregelmäßig oder gar nicht. Einen guten Parkplatz gefunden und auf zum Olympiastadion. Treffpunkt für alle. Umgezogen, Beutel abgegeben und ab zum Start. Überall sah man Gänsehaut. Kein Wunder bei 12°C und eine Menge Wind. Sonne sah man kaum.
Los gings. Zum Laufen dann ideale Temperaturen. Mit Rückenwind und Bergab. Es verleitete zum schneller Laufen. Aber dann. Ab
km 11 ging es zurück. Teils Bergauf und starkem Gegenwind. Vorteil demjenigen, der seine Kräfte gut eingeteilt hat.
Gewonnen hat ein Kenianer, bei den Frauen eine Äthiopierin. Sogar mit Jahresweltbestzeiten. Schnellster aus unserem Team war Andreas. Schnellste Frau Sandra G. Jeder Finisher bekam eine Medalie.
Insgesammt ein schöner Lauf durch die Innenstadt Berlins. Und auch sehr gut organisiert. Werden im nächsten Jahr bestimmt wieder teilnehmen.
Ergebnisse bitte der Bildergalerie entnehmen.

 

Daniel Geisendorf

Der erste Einsteiger- /Wiedereinsteiger Kurs

(02.05.2015)

Der erste Einsteiger- /Wiedereinsteiger Kurs neigt sich dem Ende zu.......

 

Zum Ende des Laufkurses schaue ich nur in glückliche und zufriedene Gesichter.........was für eine Belohnung für eine Trainerin.

Acht der übrig gebliebenen neun Teilnehmer haben bereits ihr Endziel „40 min am Stück“ zu laufen gemeistert.

Eine Teilnehmerin musste aufgrund einer Knieverletzung drei Wochen pausieren, wird ihr Endziel jedoch auch bald erreichen.

Mit 12 Teilnehmern…. 

 

Nachtrag: Jürgen Günther bestreitete beim 48. Sachsenhausen-Gedenklauf seinen 1. Wettkampf über 7,5 km mit einer Zeit von 00:41:33. Eine sehr gute Zeit. Herzlichen Glückwunsch.

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Die 22. Berliner Marathon- Staffel

(30.11.2014)

Am 17. November fand mit der 22. Berliner Marathon-Staffel das letzte große Laufevent der Saison 2014 statt. Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Berlin-Tempelhof trafen sich über 7000 Laufsportler aus Berlin und Brandenburg.

Für die Läuferinnen und Läufer vom Team Oberhavel war diese Veranstaltung ein sehr erfolgreicher Abschluss der Wettkampfsaison.

Das Team nahm am Halbmarathon- Staffellauf mit zwei Frauenstaffeln und einer Männerstaffel teil.

Die 1. Frauenstaffel mit Kirstin Busse, Sandra Geisendorf, Daniela Linke und Anne Wedisweiler kamen mit einer Zeit von 1:43:40 auf die Siegertribüne und wurde für den 2. Platz geehrt.

Die 2.Frauenstaffel mit Petra Bartz, Jutta Hebestreit, Jacqueline Krohn und Prayad Lehmann kam nach 1:53:50 ins Ziel und freute sich über ihren 7.Platz.

Die Halbmarathon-Staffel der Männer mit Daniel Geisendorf, Jörg Franke, Manfred Speder und Hans-Jürgen Köhler erreichten eine Zeit von 1:46:13 und nahmen damit den 29.Platz ein.

 

Dresden Marathon 2014

(01.11.2014)


Als Herbst Event nahm eine große Anzahl von Läufern des ,,Team Oberhavel" am 16. Dresden Marathon teil. Eingescheckt im Hotel ,,One" wohnten wir fast alle in einem Haus. Dresden ist eine wünderschöne Stadt. So blieben viele von uns ein paar Tage länger um auch gleich Urlaub zu machen.
Wir Sportler gingen bei drei Rennen an den Start. Der klassischen Distanz, dem Halbmarathon (HM) und dem 10km Lauf. Über 300 Musiker und Cheerleader an der Strecke sowie unzählige freiwillige Helfer aus Dresdner Sportvereinen u. Schulen sorgten für eine gute Organisation und einzigartige Atmosphäre. Insgesamt nahmen 8700 Sportler bei wunderschönem Sonnenschein am Sonntagvormittag die Strecken auf sich. Mit 20°C eigentlich schon zu warm. Gut gelaunt gingen wir alle an den Start. Einige Läufer waren noch von Erkältungen und andere Einschränkungen geprägt. So sind unsere Ergebnisse relativ anzusehen. Einige genießten den Lauf, andere verbesserten sich.
Sandra G. lief den Marathon, 11 den HM und 3 wählten 10km. So ging es durch die historische Altstadt mit ihren barocken Sehenswürdigkeiten. Vorbei am Zwinger, der Semperoper, dem Residenzschloß, der Kathedrale über die Augustusbrücke am Elbufer entlang, zurück über die Waldschlösschenbrücke,dem großen Garten bis zum Ziel vor dem intern. Congress-Zentrum an der Ostra Allee. Einfach nur schön.
Sandra G. lief eine Zweite Runde. Mit 04:07:56h Persönliche Bestleistung (PB). Unsere Lauftrainerin Kirstin lief eingeschrängt, verhalf aber Heidi als Zugkraft zu ihrer PB. Heidi ist nun endlos glücklich und motiviert für die nächsten Ziele. Jörg B. und Petra blieben bis zum Ziel Seite an Seite. Anne, die schnellste unter uns im HM. Annemarie, Jacqueline und Thomas genossen den Lauf. Für Daniel war es sein erster HM.  Jörg F. lief mit Einschränkungen noch zu Ende. Unsere 10km Läufer Jürgen, Kerstin u. Sandra W. standen als erste unter der Dusche. Klaus und Uwe unterstüzten uns an der Strecke u. machten Fotos.
Im Zielbereich angekommen waren wir stolz auf das Erreichte. Es gab die wohlverdiente Medaille, ein schönes Bier, Rosinenbrot, Äpfel, Banane und Pasta. Für Sandras schwere Beine eine Massage.
Nach einem gemütlichem Zusammen sein, verabschiedeten wir uns und von Dresden.
Dresden, es hat uns gut gefallen. Bis zum nächsten Mal.

Daniel Geisendorf

Ergebnisse

Jürgen           10km     00:50:24h                

Kerstin           10km     01:07:39h
Sandra W.      10km     00:56:01h
Anne             HM         01:54:44h
Daniel           HM         01:58:42h
Thomas         HM         02:15:58h
Jörg F.           HM         02:19:17h
Jörg B.          HM         02:06:41h
Petra             HM         02:06:41h
Kirstin           HM         02:01:30h
Heidi             HM         02:01:29h
Annemarie     HM         02:13:19h
Jacqueline     HM          02:16:25h

Sandra G.   Marathon   04:07:56h

Hubertuslauf 2014

(01.11.2014)
Hubertuslauf in Alt-Ruppin am 26.10.2014
 
Sonnenschein auf der herbstlichen Waldlaufstrecke und strahlende Gesichter im Ziel bei allen Teilnehmern der kleinen Laufgruppe des Team Oberhavel.
Das nicht nur wegen der nun schon obligatorischen Übergabe der schönen Erinnerungstassen beim Einlauf, sondern vor allem wegen der sehr guten Laufergebnisse.
Diese begannen mit dem nicht erwarteten 4.Platz von Norbert Schmerge im Walking-Wettbewerb über 8 km. 
Sie setzten sich fort mit den Altersklassensiegen von Patricia Perness und Hans-Jürgen Köhler über die 8 Km – Laufstrecke, mit jeweils klaren Abstand zu den Zweitplazierten.
Obwohl er noch den Mallorca-Marathon vom vorigen Wochenende in den Beinen hatte, belegte Andreas Schütt über 27 Km in der Gesamtwertung einen hervorragenden 5.Platz und in seiner Altersklasse den 2.Rang.

71.LIEPNITZSEELAUF

(27.10.2014)

Am 12.10.2014 verabredeten sich 3 Läufer vom Team Oberhavel zur Herbstausgabe des Liepnitzseelaufes.
Das schöne Herbstwetter lockte noch viele andere Läufer auf den Campingplatz am Übersee. Mit 586 Finisher
die zweitbeste Beteiligung aller Herbst Liepnitzseeläufe. Streckenangebote von Kinderläufen, 8 und 15 km sowie 8 km Walking waren zur Auswahl. Im Frühjahr gibt es 25 km noch dazu. Man traf auch dieses mal wieder alte Bekannte von anderen Läufen und kam zum Gespräch. Unter anderem Prayad. Sie unternimmt oft mit uns Träiningsläufe.
Nun zum Start. Los geht es. Laufen über Stock und Stein. Waldboden und um den See herum. Aber Achtung! Viele ausgewaschene Wurzeln erschwerten den Weg. Schnell knickt man mal um oder fällt. Wer seine Kräfte gut einteilt kommt auch die Berge hoch. Noch einige Läufer am letzten Anstieg überholt und eiligen Fußes zum Ziel. Angekommen. Sandra nutzte den Lauf als Träiningslauf, da sie eine Woche später einen Marathon vor sich hat. Daniel und Jutta wollten sich verbessern.
Der Liepnitzseelauf. Im Frühjahr und im Herbst. Wird immer wieder gerne angenommen von Groß und Klein. Trotz der örtlichen schwierigen Gegebenheiten.

Ergebnisse

Daniel     59.      40:01min   8km
Sandra  157.      46:27min   8km
Jutta      171.      47:13min   8km   und 1. ihrer Altersklasse
Prayad    63.   1:15:34h     15km   und 1. ihrer Altersklasse

 


Daniel Geisendorf

Der 4. Kap Arkona Aquamaris Lauf

(12.10.2014)

Der 4. Kap Arkona Aquamaris Lauf

 

 

Eine Siegerehrung am Ostseestrand bei 18 Grad und Sonnenschein im Oktober, das war für die 500 Teilnehmer des Kap Arkona Laufes schon etwas Besonderes.

Der Veranstalter hatte sich für die Ehrung der schnellsten Läuferinnen und Läufer auch noch eine kleine Schikane einfallen lassen: Die Siegertreppe wurde aus großen Strohbündeln errichtet. Die üblichen Siegertreppchen sind dagegen winzig

Mit einer Zeit von 02:02:16 erreichte ich in meiner Altersklasse den 1. Platz und mußte ganz nach oben krabbeln. Für mich war das die eigentliche Herausforderung des Tages.

Sandra G. mußte ebenfalls klettern, mit einer Zeit von 01:58:12 belegte sie den 3.Platz in ihrer Altersklasse.

Hinter uns lag ein sehr schöner Halbmarathonlauf. Der Blick auf die See ließ an manchen Stellen vergessen, daß man es eigentlich eilig hatte. 

Startplatz und Ziel befanden sich am Strand von Juliusruh. Unser Hotelzimmer im Aquamaris- Hotel war ca. 50m vom Start entfernt. Mit diesem „Läuferbett“, einem besonderen Angebot des Hotels für die Teilnehmer des Laufes, hätten wir es nicht besser treffen können.

Der Startschuß zum Halbmarathon fiel um 11:00 Uhr

Die nicht ganz einfache Strecke führte etwa 500 m am Strand entlang, dann ein Stück durch den Ort, ein kleines Stück auf einem schmalen Waldweg entlang und schließlich auf Rad- und Wanderwegen bis zum Kap und zurück. Auf den letzten Metern zum Ziel blies der Wind noch einmal kräftig von vorn, dann hatten wir uns die attraktive Teilnehmermedaille verdient.

Die 10-km- Läufer starteten zeitgleich am Kap Arkona und liefen zurück nach Juliusruh.

Sie wurden zuvor mit Bussen zum Start gebracht.

Mehrere Radfahrer begleiteten die Läufer auf der Strecke.

Der Halbmarathonläufer mit der Startnummer 500 kam nach mehr als drei Stunden als Letzter ins Ziel, begleitet von zwei Radfahrern. Er wollte nicht aufgeben. Es gab Sonderapplaus und ein großes Extrabier für ihn. 

Für Sandra und mich stand fest: Wir kommen wieder!

 

Jutta Hebestreit 

Die erste Auflage „Velten läuft“

(03.10.2014)

…. und zwei Teamkolleginnen räumten ab.

Am 21.09.2014 fuhren Sandra G. und Kirstin nach Velten, um bei der ersten Auflage von „Velten läuft“  teilzunehmen. 

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Aquathlon in der Berliner Havel

(03.10.2014)

Am 24. August 2014 ging ich diesmal bei meinem zweiten Duathlon allein an den Start.

Das Wetter war frisch, das Wasser noch frischer, aber Dank meines Neoprenanzugs kein Problem. Ich nahm am „Aqua Sprint“ teil, d. h. 750 m Schwimmen und 6,4 km Laufen.

Im Angebot waren noch der „Aqua Classic“ über die doppelte Distanz und 

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Berlin-Brandenburgische Meisterschaften 2014 im Halbmarathon

(11.09.2014)

Berlin-Brandenburgische Meisterschaften 2014 im Halbmarathon


Jutta Hebestreit verbessert Landesrekord

 

Ziemlich lange mussten die Teilnehmer der diesjährigen Landesmeisterschaften im Halbmarathon auf die offiziellen Ergebnisse warten. 
Leider wurde die Siegerehrung nach dem Wettkampf abgebrochen, weil die mit der Zeitnahme und Auswertung beauftragte Firma falsche Ausgangsdaten in ihrer Software hinterlegt hatte. Ärgerlich war, das bereits geehrte Läuferinnen ihre Medaillen und Pokale wieder zurück geben mussten.

Wie sich nun zeigte, hatten sich die 12 gestarteten Läuferinnen und Läufer unseres Team Oberhavel e.V.gut auf diesen Lauf vorbereitet und diesen recht erfolgreich durchgestanden.
Hervorzuheben ist Jutta Hebestreit, die in ihrer Altersklasse siegte und Berlin-Brandenburgische Meisterin 2014 wurde. Mit der Zeit von 2:02:31 verbesserte sie gleichzeitig ihren eigenen Landesrekord um 7:25 Minuten.
Aber auch  Sandra  Geisendorf mit ihrem 4.Platz und Annemarie Schoor, mit dem 5.Platz, erreichten hervorragende Ergebnisse.  
Die jeweils 7.Plätze von   Anne -Grit Wedisweiler  und  Jacqueline  Krohn  sind ebenfalls lobenswert.
Bei den Männern schaffte es die Mannschaft der AK 60 (Karl-Heinz Schröter, Günter Koczessa, Hans-Jürgen Köhler) auf den silbernen Rang . 
Hans-Jürgen Köhler erreichte in der AK 65 die Bronzemedaille.
Hier weitere  hervorragende Altersklassenplatzierungen:
5.    Karl-Heinz Schröter
8.    Peter Gassan
Im integrierten 10-Km-Lauf  war Erwin Dittmer  mit einem dritten Platz in der AK 75  erfolgreich. 

Neben den sich stark in Szene setzenden Sportlern des Team Oberhavel e.V.war es für den Landkreis Oberhavel einmal mehr Lothar Bathe vom SV Stahl Henningsdorf  der in 1:44:20 in der M70 zum Landesmeistertitel lief, sowie Günter Koczessa mit seinem 6. Rang in der AK 60.  

 

Bericht: Jürgen Köhler

Bilder: Klaus Wedisweiler

5. Zehdenicker Havellauf

(30.08.2014)

Am 30.08.2014 fand der 5. Zehdenicker Havellauf statt. Er war zugleich eine Wertungslauf zum EMB-Cup Oberhavel. Der Lauf war, wie immer, perfekt organisiert. Unser Dank gilt dem Laufpark Stechlin mit Wolfgang Schwericke an der Spitze. Unser Verein war auch mit einer kleinen Mannschaft vertreten. Alle Teilnehmer unseres Vereins haben einen Treppchenplatz in ihrer Altersklasse gewinnen. Die Mitglieder Andreas Schütt konnten außerdem den 2. Platz in der Gesamtwertung der Männer über 15,8 km und Jörg Bartz den 3. Platz in der Gesamtwertung der Männer im Halbmarathon belegen.

Die Platzierungen im Überblick:

 

Jörg Franke:       18. Platz gesamt Männer und 2. Platz AK  M60 über 7,7 km

Andreas Schütt:   2. Platz gesamt Männer und 1. Platz AK M50 über 15,8 km

Ralf Zippering:   11. Platz gesamt Männer und 2. Platz AK M50 über 15,8 km

Petra Bartz:          9. Platz gesamt Frauen und 2. Platz AK  W50 über 15,8 km

Jörg Bartz:           3. Platz gesamt Männer und 1. Platz AK   M50 im Halbmarathon

 

Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch.

 

Jörg Franke

Bilder: Jörg Franke

 

Vereinstag

(21.07.2014)

am 23.August 20I4 ab 11.00 IIhr,
Sportanlagen der Regine -Hildebrand-Schule
in Birkenwerder Summter Straße

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Duathlon in Bollmannsruh

(18.07.2014)

Am 29.06.2014 machten sich Sandra und Kirstin auf nach Bollmannsruh/Päwesin an den Beetzsee, um das erste Mal Duathlonluft zu schnuppern.

Da es eine neue sportliche Erfahrung war, war die Aufregung sehr groß.

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2. Rhinland-Spargellauf

(18.05.2014)

Ein sehr schöner Artikel von René Kloberdanz, Teilnehmer am 2. Rhinland-Spargellauf 

[2. Rhinland-Spargellauf]

34.Vattenfall Halbmarathon in Berlin

(11.04.2014)
Bei strahlendem Sonnenschein gingen ca. 32.000 Läuferinnen und Läufer an den Start über die Distanz von 21,0975 km. Darunter auch 4 Männer und 6 Frauen der Laufgruppe Team Oberhavel e.V.
Zum Glück hatte niemand die Zeitumstellung an diesem Tag vergessen und so ging es um 10:05 für die Läufer in Block A ins Rennen. Die Temperaturen waren schon auf den ersten Kilometern zu spüren, so dass die vielen Wasserstände reichlich genutzt wurden. Für die richtige Motivation sorgten wie immer die Bands an der Strasse und die vielen Zuschauer.
Aufgrund des milden Winters mit guten Trainingsmöglichkeiten liefen einige aus dem Team Bestenzeiten auf dieser Strecke.
Wobei der Wettkampf zu einem der ersten im Jahr gehört und somit noch Steigerungen möglich sind. Im Ziel gab es nach den Strapazen dann das wohl verdiente kühle Bier. Alles in allem ein gelunger Tag und ein schöner Start in die Laufsaison.
 
Männer
Jörg Bartz  01:37:20
Jörg Franke 02:02:17
Frank Kliem 01:57:17
Thomas Nentwich 02:12:09
 
Frauen
Jacqueline Krohn 02:13:33
Nicole Nentwich  02:10:34
Patricia Perniß 02:11:41
Heidi Roth-Bräuer 02:08:08
Anne Wedisweiler 01:57:11
Sandra Wolter 02:00:39
 
 
Text: Sandra Wolter
Bilder: Klaus Wedisweiler
 

Abschlußveranstaltung EMB-Cup Oberhavel 2013

(15.01.2014)
Die EMB-Cup-Laufserie 2013 war für die  Teilnehmer des Team Oberhavel recht erfolgreich.
Alle konnte sich unter den drei Besten ihrer Altersklasse plazieren und bei der Ehrungsveranstaltung am 12.01.2014 ihren Pokal entgegen nehmen.  
 
Das waren mit jeweils Platz 3:
AK U 16     Nadine  Aschersleben   
AK M 35     Ronny Aschersleben
AK M 60    Jörg Franke
AK M 65    Hans-Jürgen Köhler
 
 
Text und Bilder: Jürgen Köhler

Silvester-Spendenlauf 2013

(28.12.2013)

Silvester-Spendenlauf 2013

 

Wie jedes Jahr lud die Spedition Koczessa Lehnitzstraße 73, 16515 Oranienburg zum Silvester-Spendenlauf ein. Traditionell ging es eine Runde um den Lehnitzsee. Bei diesem Lauf wurden keine Startgelder erhoben. Jeder Teilnehmer konnte einen Obolus in die Spendenbox geben. Den Erlös erhält eine hilfsbedürftige Einrichtung. Dieses Mal wurde die Kita Pusteblume bedacht, die bei einem Brand eines Schuppens das Spielzeug für den Außenbereich verloren hat. Der Start erfolgte um 10 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. Man konnte schon fast sagen Frühlingswetter. Nur etwas frostig war es, aber davon ließen sich die zahlreichen Läufer nicht abhalten. Auch das Team Oberhavel ging mit einer großen Gruppe an den Start. Anschließend gab es Bratwurst, Pfannkuchen, Glühwein, Kaffee und Tee.  Es wurden 1310,10 € gesammelt. Die Spedition Koczessa rundete die Summe auf 1500 € auf. Es war wie immer eine gelungene Veranstaltung. Vielen Dank noch einmal an die Organisatoren.

Text: Jörg Franke

Bilder: Jörg Franke, Erwin Dittmer

Jahresabschlußveranstaltung 2013

(28.12.2013)
Auf unserer Jahresabschlussveranstaltung wurden unsere
Sportfreunde Jörg Bartz und Frank Kliem gewürdigt:
Sie erhielten bei der Ehrung der besten sportlichen Leistungen und besonders engagierte ehrenamtliche Tätigkeiten 
im Jahr 2012/2013,  durch den Kreissportbund, gemeinsam mit dem Landrat des Landkreises Oberhavel,
eine Auszeichnung.
 
Als Beste ihrer Sportgruppe im Jahr 2013 wurden geehrt:
Sandra Geisendorf         Laufgruppe Frauen
Renate Wagner             Gymnastik
Wilfried Dinse                Volleyball
Siegfied Kuschnerus      Kraftsportgruppe
Ralph Zipperling             Laufgruppe Männer
 
 
Bilder: Erwin 

Die 21. Berliner Marathon- Staffel

(02.12.2013)

Die 21. Berliner Marathon- Staffel

 

 

Am 17. November trafen sich Läuferinnen und Läufer auf dem ehemaligen Flughafengelände Tempelhof, um an dem letzten großen Event in diesem Jahr in Berlin teilzunehmen. Auch wir vom Team Oberhavel gingen zur 21. Berliner Marathon- Staffel an den Start.

Das Erlebnis im Team, die Spannung, mit der man in der Wechselzone wartete, ließen uns ungemütliche herbstliche Temperaturen schnell vergessen. Auch unser kleines Picknick am Rande der Veranstaltung trug nicht unwesentlich zur guten Stimmung bei.

7475 Läuferinnen und Läufer bildeten 1496 Staffeln. In diesem Jahr wurde ein neuer Streckenrekord erreicht: Die Frauenstaffel Lang- und Laufladen Berlin legte die Marathon- Distanz in einer Zeit von 2:37:32 zurück.

Team Oberhavel ging mit jeweils einer Frauen- und einer Männerstaffel auf die Marathon- Distanz. Die Frauen legten die Marathon- Distanz einer Zeit von 3:47:31 zurück und erreichten damit Platz 51. Die Männer benötigten eine Zeit von 3:23:12 und lagen damit auf Rang 301.

„Schön, daß wir wieder dabei waren“! Das war das Fazit für unser Team nach der 21. Marathon-Staffel.

 

 

Jutta Hebestreit. 

Marathon Bremen

(23.11.2013)

9. swb-Marathon am 6.Oktober 2013 in Bremen

 

„Nun ist es wieder soweit. Der zweite Marathon steht an, diesmal in Bremen, weit weg von zu Hause.“, dachte ich noch so bei mir und stand in Mitten der Marathonis, die sich vor Kleiderbeutelabgabe drängten.

Es war schon interessant zu beobachten, welche “Typen” sich so alles auf diesen Marathonweg begeben wollten. Aber das machte es schließlich aus, brachte die Farbe in einen Lauf, der da anfing, wo er nach Stunden endete... Nach ausgiebigem Studium der Läufergemeinde ging ich zur Startlinie. Dort angekommen gleich das nächste Beobachtungsobjekt: Willi Lemke (früher mal Werder-Manager) im Fernsehinterview. Nach einigem Lautsprechergedröhne war es dann soweit, der Startschuss fiel und los ging es. Ein Stadtmarathon nahm seinen Lauf, der nicht zu unterschätzen war.

Die Strecke war zum größten Teil super gewählt und so spürte man sofort  diese tolle Stimmung eines Stadtmarathons. Die Zuschauer applaudierten am Rande der Strecke und waren von den unterschiedlichsten Motivationen beseelt: einige saßen auf der Straße am Frühstückstisch, andere waren mit sparsamer, enger Bekleidung (Sambagruppen) anwesend, wieder andere hielten Schilder hoch, die dann auf der Strecke öfter zu sehen waren. Da fragte man sich dann immer wieder:“ Das Schild kenne ich doch? Wann habe ich es doch zum ersten Mal gesehen?“ Fragen, die einen schon ziemlich nerven können, da keiner da ist, der sie beantwortet und so spuken sie einem eben Kilometer um Kilometer durch den Kopf - davon gibt es übrigens meistens eine ganze Menge. Ein Lob an eine echt tolle Untermalung und Motivation!

Nun ging es weiter, durch die schönen Ecken Bremens, durch das Hafengebiet, an der Weser, in Findorff, durch das Weserstadion und schließlich an der Schlachte entlang. Dort angekommen spürte man sofort, warum man sich diese Anstrengung antat. Man erlebte die großartige Atmosphäre eines Stadtmarathons, wenn der Laufweg gesäumt ist von klatschenden Zuschauern, wenn die tolle Stimmung jeden erfasst, der sich auf ein Marathon-Event einlässt. Da werden Anstrengungen schnell vergessen, Laufzeiten zu Nebensächlichkeiten. Man wollte einfach nur durch die Menge laufen und mit den vielen Zuschauern eine Laufparty feiern. Und irgendwann kam dann die Realität zurück. In Bremen war dies sicherlich zwischen Kilometer 39 und 41. Wenn die letzten Steigungen (hört sich für Norddeutschland komisch an, ging aber in die Beine ...) genommen werden mussten bevor dann die Ziellinie kam.

Der Einlauf hatte es dann  in sich. Der Marktplatz, gesäumt von “hemmungslosen” Bremer Zuschauern, die jedem Läufer ein letztes Mal vor der Ziellinie ein super Marathon-Feeling bescherten.

Das Fazit war schnell gezogen: Die Vorbereitung und die optimalen äußeren Bedingungen – 13 Grad beim Start um 9.45Uhr, keine Sonne, kein Regen, kaum Wind ließen die 4:24:41 Stunden für mich zu einem Erlebnis und Erfolg werden. Für das richtige Marathon-Feeling waren die Zuschauer “verantwortlich” und die haben ihre Sache toll gemacht.

 

Patricia Perniß

Weinlauf

(17.11.2013)

Elbtal Weinlauf

 

Ein schönes und leicht verregnetes Wochenende verbrachten einige Team-Mitglieder in Meißen beim Elbtal Weinlauf vom 11.-13.10.2013.

Zum Bockbieranstich am Freitagabend regnete es zwar aus Kübeln, was der Party im Festzelt jedoch keinen Abbruch tat.

Am nächsten Morgen blieb es zum Glück trocken, sodass alle auf ihren Strecken einen trockenen und unvergesslichen Lauf erleben konnten. Die eine oder andere Weinprobe kam natürlich auch nicht zu kurz.

Am Abend wurde der Tag bei einem italienischen Schmaus ausgewertet und alle waren sich einig, eine super Veranstaltung erlebt zu haben.

Auf den Strecken unterwegs waren:

30 km             Jörg, Petra, Ralf, Sabine

17 km             Peter, Heidi G., Sandra, Heidi B., Jacqueline

12 km             Thomas, Nicole, Uwe, Kirstin, Patricia, Norbert, Marc und Joshi

 

Bericht: Kirstin Busse

15. Mercedes- Benz- Halbmarathon/10-km-Lauf und Berlin- Brandenburgische Halbmarathon- Meisterschaft

(24.09.2013)

Über 1600 Läuferinnen und Läufer gingen am 1. September in Reinickendorf zur 15. Auflage des Mercedes- Benz- Halbmarathons und 10- km-Laufes an den Start.   

Im Rahmen dieser Laufveranstaltung wurde auch die Berlin- Brandenburgische- Halbmarathon- Meisterschaft ausgetragen. Start und Ziel befanden sich für alle Athleten an der Mercedes- Benz- Niederlassung in der Holzhauser Straße.

Sechs Läuferinnen und zwei Läufer vom Team Oberhavel nahmen an der Meisterschaft teil.

Annika Holland legte die zwei Runden durch Reinickendorf in einer Zeit von 1:33:17 zurück und belegte damit den 2. Platz in der Altersklasse W30.

Sandra Geisendorf lief nach 1:49:31 über die Ziellinie. Ihr folgten Anne Wedisweiler nach 1:51:45, Patricia Perniß nach 1:54:37 und Heidi Roth- Bräuer nach 2:05:46 ins Ziel.

Jutta Hebestreit benötigte für den Halbmarathon 2:09:56 und belegte mangels gleichaltriger Konkurrenz den 1.Platz in der Altersklasse W65. Sie errang damit den Meistertitel.

Ralf Zipperling erreichte das Ziel nach einer Zeit von 1:42:48, gefolgt von Mohammed Mirhaj nach 1:53:45.

Marcel Strutzke absolvierte den 10- km-Lauf in einer Zeit von 38:30 und erreichte den 4. Platz in der Ak Männer.

Im Ziel warteten Siegerehrung und Tombola auf die Läuferinnen und Läufer. Mit der richtigen Startnummer konnte man einen tollen Preis mit nach Hause nehmen.

Dank an viele freundliche Helfer für eine gelungene Veranstaltung.

 

Jutta Hebestreit

4. Zehdenicker Havellauf

(31.08.2013)

Am 31. August fand zum vierten Mal der Zehdenicker Havellauf statt. Das Team Oberhavel war mit 3 Läufern vertreten. Auf der Halbmarathonstrecke gingen Frank Kliem, auf der 15,4 km Stecke Ronny Aschersleben und auf der 9,3 km Strecke Jörg Franke an den Start. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Laufpark  Stechlin statt und wurde für den EMB-Energie-Cup Oberhavel gewertet.

Die Organisation war wie immer hervorragend. Auch das Wetter spielte mit. Start und Ziel waren am Zehdenicker Wasserturm. Die Strecken führten durch eine landschaftlich reizvolle Gegend zunächst durch den Zehdenicker Wald und dann zurück auf dem Radfernweg Berlin – Kopenhagen entlang dem Voss-Kanal. Die ersten 3 km auf der 9,4 km Strecke waren sehr sandig und kosteten sehr viel Kraft. Auf dem asphaltierten Radfernweg konnte man dann aber wieder etwas Tempo machen, wenn man sich nicht vorher zu sehr verausgabt hat. Am Ende belegten Frank Kliem den 22. Platz auf der HM-Strecke und den 4. Platz in der AK M45, Ronny Aschersleben den 17. Platz auf der 15,4 km Strecke und den 2. Platz in der AK M35 und Jörg Franke den 35. Platz auf der 9,4 km Strecke und außerdem den 3. Platz in der AK M60. Allen Teilnehmern herzlichen Glückwunsch.

 

Jörg Franke

[Die 9,4 km Strecke]

[Die15,6 km Strecke]

[Die Halbmarathonstrecke]

Die 11. Hella Marathon Nacht Rostock

(14.08.2013)

 

Schon seit der ersten Rostocker Marathon-Nacht im Jahre 2003 zieht es Läuferinnen und Läufer vom Team Oberhavel immer wieder an den Start zu diesem schönen Lauf im Norden Deutschlands. In diesem Jahr gingen insgesamt 1815 Sportlerinnen und Sportler auf die attraktive Laufstrecke.

Eigentlich war es das perfekte Strandwetter. Das Thermometer zeigte noch 28 Grad Celsius, als die Athleten am 03.08.2013 um 18 Uhr am Neuen Markt in Rostock mit dem Start zum Marathon und zur Marathon- Staffel die 11. Rostocker Marathon Nacht eröffneten.

Die Marathonstrecke führte durch die Altstadt zum Stadthafen, dann auf den Uferwegen der Warnow entlang, schließlich zur Maut- Stelle des Warnow- Tunnels und durch den IGA Park. Der Warnowtunnel mußte zweimal durchquert werden.

Nach den Walkern starteten um 20 Uhr die Halbmarathon- Läufer an der Maut- Stelle und legten gemeinsam mit den Marathon- Läufern  die 21,1 km bis ins Ziel am Neuen Markt zurück. Die Walker und Halbmarathonläufer wurden zuvor mit Fahrgastschiffen an den Start gebracht.

Pünktlich zum Start der Halbmarathon- Läufer gab es Abkühlung in Form eines Gewitterregens, was der Begeisterung der Rostocker Zuschauer für diese Veranstaltung kaum Abbruch tat.

Auch fünf Läuferinnen und ein Läufer vom Team Oberhavel begaben sich bei Regen auf die Halbmarathonstrecke.

Kirstin Busse lief nach 1:47:08 über die Ziellinie und erreichte damit den 2. Platz in ihrer Altersklasse. Ihr folgten Anne Wedisweiler nach 1:55:53, Annemarie Schoor nach 2:08:04 und Jaqueline Krohn nach 2:20:51. Nicole und Thomas Nentwich erlebten den Lauf gemeinsam und kamen nach einer Zeit von 2:21:06 ins Ziel.

Jutta Hebestreit legte die Marathon- Distanz in 4:32:16 zurück.

Erschöpft, aber glücklich trafen sich alle im Zielbereich, wo bis Mitternacht tolle Stimmung herrschte.

Der Oranienburger Daniel Urban lief den Marathon in einer Zeit von 3:04:48 und belegte damit den 3. Platz in der Altersklasse M35. Markus Constantin, ebenfalls aus Oranienburg, kam nach 4:00:00h ins Ziel.

Unser Dank gilt den Organisatoren und den vielen freundlichen Helfern.

 

 

 

Jutta Hebestreit

10.Pro Potsdam Schlösserlauf

(15.06.2013)

Sandra Geisendorf hat einen Bericht zum 10. Pro Potsdam Schlösserlauf geschrieben.

Foto zur Meldung: 10.Pro Potsdam Schlösserlauf
Foto: 10.Pro Potsdam Schlösserlauf

14. Berliner-Wasserbetriebe-5x5km-Teamstaffel

(12.06.2013)

14. Berliner-Wasserbetriebe-5x5km-Teamstaffel

 

Im Eifer des Gefechts werden auch mal Ellenbogen eingesetzt, wenn der Staffelstab an den nächsten Läufer übergeben wird. In der Masse der wartenden Athleten ist der Wechsel nicht immer ohne Komplikationen möglich. Nicht nur das macht diesen Wettkampf so spannend. Mit umso mehr Adrenalin im Blut geht der nächste Läufer auf die 5km- Strecke.

Die 14. Auflage der Teamstaffel im Berliner Tiergarten lockte ca.25000 Läufer an den Start.

Unter den  Läufern, die sich auf die vom Regen aufgeweichte Strecke durch den Berliner Tiergarten begaben, waren auch Läufer vom Team Oberhavel mit drei Staffeln.

Die Frauenstaffel mit Sandra Geisendorf, Heide Roth-Breuer, Petra Bartz, Annemarie Schoor und Anne Wedisweiler erreichte nach 2:13,34 das Ziel und erkämpfte sich damit in ihrer Altersklasse Platz 48 und den 59. Platz in der Gesamtwertung.

Die Staffel der Männer, vertreten durch Jörg Bartz, Peter Gassan, Jörn Giegler, Manfred Speder und Frank Kliem erreichte mit einer Zeit von 1:58,03 Platz 40 ihrer Altersklasse und den Gesamtplatz 483.

Den 25. Gesamtplatz errangen die Läuferinnen und Läufer der gemischten Staffel Kerstin Köhler, Jutta Hebestreit, Jaqueline Krohn, Mamud Mirkaj und Jürgen Köhler mit einer Zeit von 2:18,31.

 

Jutta Hebestreit

Rennsteiglauf 2013

(12.06.2013)

„ Das schönste Ziel der Welt heißt Schmiedefeld“

 

Fast schon Tradition ist für viele Läuferinnen und Läufer die Teilnahme am Gutsmuths- Rennsteiglauf. Wer einmal auf einer der verschiedenen Distanzen durch die schöne Thüringer Landschaft gelaufen oder gewandert ist, den zieht es immer wieder an den Rennsteig. Das ist nicht zuletzt wegen der tollen Atmosphäre beim Zieleinlauf in das „schönste Ziel der Welt“ so.

Der international bekannte Kultlauf, der für manchen Läufer das „Woodstock der Läufe“ ist, lockte in diesem Jahr etwa 15000 Läufer aus 34 Nationen an den Start zum 41. Gutsmuths- Rennsteiglauf.

Auch Läuferinnen und Läufer vom Team Oberhavel trafen sich in diesem Jahr wieder in Oberhof. Bei winterlichen Temperaturen gingen sie am 25. Mai morgens an den Start.

Norbert Schmerge schloss sich den Wanderern an und wanderte 17 km von Oberhof nach Schmiedefeld.

Jörg Bartz startete um 6 Uhr in Eisenach und lief wieder die 72,7 km lange Supermarathonstrecke. Nach einer Zeit von 8:07:43 erreichte er in Schmiedefeld das Ziel.

Vier Läuferinnen und ein Läufer vom Team Oberhavel gingen in Oberhof auf die in diesem Jahr veränderte Halbmarathonstrecke.

Patricia Perniß legte den Halbmarathon in einer Zeit 2:12:08 zurück. Ihr folgten Petra Bartz nach 2:16:45, Nicole Nentwich nach 2:25:02, Jutta Hebestreit nach 2:31:43 und Thomas Nentwich nach 2:33:35 ins Ziel. Christine Obst aus Oranienburg schaffte die  Halbmarathonstrecke in einer Zeit von 02:12:11

Alle kamen mehr oder weniger gut ins Ziel, aber die ohnehin anspruchsvolle Strecke erforderte nach dem Regen der Vortage noch mehr Aufmerksamkeit von den Läufern.

Günter Koczessa aus Oranienburg „feierte“ mit seinem Freund Andreas Borowiak seinen 60.Geburtstag auf der Supermarathonstrecke. Die beiden Läufer legten die Strecke in einer Zeit von 9:43:21 zurück.

Am Abend nach dem Lauf stand man vor der wichtigen Entscheidung: Fußball oder Party.

In manchen Oberhofer Gaststätten liess sich beides gut miteinander verbinden.

Viele Läuferinnen und Läufer freuen sich schon auf den 42. Gutsmuths- Rennsteiglauf.

Auch Team Oberhavel wird am 17. Mai 2014 wieder vertreten sein.

 

Jutta Hebestreit

1. Rhinland-Spargellauf

(20.05.2013)

Der 1. Rhinland-Spargellauf ist nun Geschichte. 106 Teilnehmer waren am Start. Von der großen Resonanz waren wir angenehm überrascht. Organisiert wurde dieser Lauf von der Tourismus & Kultur gGmbH (TKO), dem Spargelhof Kremmen und vom Team Oberhavel. Start, Wendepunkt und Ziel war der Dreiseithof im Schlosspark. Am Wendepunkt wurden die Läufer mit Wasser versorgt. Nach einer kleinen Runde zum Warmlaufen durch den Schlosspark ging es entlang der Havel bis zum Luise-Henrietten-Steg und auf der anderen Seite zurück über die neue Brücke hinter dem Schloss. Für jede gelaufene Runde spendierte der Spargelhof Kremmen 5 Stangen Spargel. Der Lauf war auf eine Stunde begrenzt. Ein kurzer Schauer während des Laufs sorgte für angenehme Abkühlung. Der beste Läufer, die beste Läuferin, das beste Kind und die beste Familie erhielten zusätzlich einen Präsentkorb des Spargelhof Kremmen und eine Jahreskarte für den Schloßpark. Die Sieger waren bei den Männern Reinhardt Engert aus Hennigsdorf, bei den Frauen Kathrin Koczessa aus Nassenheide, bei den Kindern Monique Krost aus Leegebruch und in der Kategorie Beste Familie, die Familie Zipperling aus Bernöwe. Ca. 120 kg Spargel wurden von den Teilnehmern erlaufen.

 

Bericht und Bilder: Jörg Franke

Hamburg Marathon 2013

(12.05.2013)

Unser Vereinsmitglied Jörg Bartz hat einige Bilder vom Hamburg Marathon 2013 bereitgestellt.

Airportrun

(29.04.2013)

Ein feucht fröhlicher Abend beim Airportrun

 

Das „fröhlich“ sollte vielleicht in „windig“ getauscht werden, denn ausgelassen gefeiert haben wir nicht. Was für die eine eine angenehme Temperatur für eine Laufveranstaltung war, war für die anderen doch ein wenig zu kühl.

Wenn es nur bei der kühlen Temperatur  geblieben wäre, aber nein, der April zeigte sich von seiner schlimmsten Seite. Teilweise starker Wind und Regen peitschte uns ins Gesicht. Trotz allem kämpften wir dagegen an und waren alle rundherum zufrieden mit unseren Ergebnissen.

Die Strecke war angenehm zu laufen, jedoch ein wenig trostlos. Die Streckenposten, die Feuerwehrangehörigen und die „Trommler“ gaben trotz des Wetters alles, um uns anzufeuern.

Ein heißer Tee im Ziel wäre schön gewesen, die Organisation war ansonsten sehr gut.

Ergebnisse:

10 Km:                       Sandra Geisendorf               50:14

                                   Petra Bartz                            57:26

 

Halbmarathon          Jörg Bartz                              1:42:10

                                   Kirstin Busse                        1:45:41

 

 

Bericht: Kirstin Busse

Wer kennt SPORTIKUS ? Was ist SPORTIKUS ?

(24.04.2013)

Unser Sportfreund Erwin Dittmar hat einen kleinen Bericht von der Präsentation des Sportlerbrotes in der Bäckerei Plentz geschrieben.

[Präsentation in der Bäckerei Plentz]

Ergebnisse 34. Metallarbeiterlauf Hennigsdorf

(13.04.2013)

Hier sind die Ergebnisse zum Ergebnisse 34. Metallarbeiterlauf Hennigsdorf (Lauf zum EMB-Energie-Cup Oberhavel).

[Ergebnisliste]

Ergebnisse des Team Oberhavel beim 33. Vattenfall Berlin Marathon

(08.04.2013)

Hier sind die Ergebnisse unseres Vereins beim 33. Vattenfall Berlin Marathon

[Ergebnisse]

24. Lauf der Sympathie

(22.03.2013)

24. Lauf der Sympathie,  17.3.2013

 Der anhaltende Winter ist auch am 24. Lauf der Sympathie nicht ganz spurlos vorbeigegangen. Es wurden nicht die klassischen 10 Kilometer von Falkensee nach Spandau zurückgelegt, sondern nur 9,6 Kilometer. Weil viele Straßen in der Spandauer Altstadt noch stark vereist waren, durch welche die Laufstrecke führt, entschlossen sich die Organisatoren zu der Verkürzung um rund 400 Meter. „Es wäre unverantwortlich gewesen. Wir hätten die Sicherheit der Läuferinnen und Läufer nicht gewährleisten können“, hieß es.

Der Freude der wieder knapp 2500 Teilnehmer tat dies bei zwar ziemlicher Kälte und relativ viel Wind, aber strahlendem Sonnenschein keinen Abbruch. Nur die Allerschnellsten mussten sich damit abfinden, dass ihre Zeiten keinen Eingang in die offiziellen Bestenlisten für den 10-Kilometer-Straßenlauf finden werden.

Sogar ein wenig vor 11 Uhr gaben die Bürgermeister von Falkensee und Spandau den Startschuss. Unsere Läufer vom Team kämpften sich mit souveränen und anerkennenswerten  

Ergebnissen durch den großen Saisonstart.

Ergebnisse:

Männer

298. Ralf Zipperling - 44:36

494. Frank Kliem - 48:52

532. Mamud Mirhaj - 49:37

600. Manfred Speder - 51:27

954. Erwin Dittmer - 1:05:00

Frauen

113. Sandra Geisendorf – 50:40

165. Patricia Perniß – 53:19

320. Jacqueline Krohn – 1:04:40

 

 

 

Bericht: Patricia Perniß

[Ergebnisliste (nach Nettozeiten)]

Ergebnisse vom 37. Löwenberger Lankelauf

(16.03.2013)

Hier sind die Ergebnisse vom 37. Löwenberger Lankelauf - 2. Lauf zum EMB-Energie-Cup Oberhavel. Vom Team Oberhavel waren 2 Läufer dabei.

[Ergebnisse 37. Löwenberger Lankelauf]

Ergebnisse vom Hennigsdorfer Frühjahrscross

(10.03.2013)

Hier sind die Ergebnisse vom 1. Lauf zum EMB-Energie-Cup 2013. Das Team Oberhavel war mit zwei Sportfreunden vertreten. Ich hätte mir eine größere Teilnehmerzahl gewünscht.  Das Wetter war  jedenfalls ideal. 

[Ergebnisse Hennigsdorfer Frühjahrscross]

33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON (4. bis 7. April 2013)

(06.02.2013)

Achtung! für alle Teilnehmer am 33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON 
(4. bis 7. April 2013) veränderte Startzeiten. Hier kann man näheres erfahren.

[33. Vattenfall BERLINER HALBMARATHON (4. bis 7. April 2013)]

Hallenmehrkampf

(01.02.2013)

Hier ist die Ausschreibung zum Hallenmehrkampf 2013 in Hennigsdorf

[Hallenmehrkampf 2013]

Lauftermine für den Brandenburg-Cup 2013

(28.01.2013)

Die Termine für den Brandenburg-Cup 2013 findet Ihr hier.

[Brandenburg-Cup 2013]

Lauftermine für den EMB-Energie-Cup 2013

(27.01.2013)

Die Lauftermine für den EMB-Energie-Cup 2013 in der Übersicht

[EMB-Energie-Cup 2013]

Lauftermine für den MBS-Cup 2013

(27.01.2013)

Unter folgenden Link könnt Ihr die Termine für den MBS-Cup 2013 entnehmen.

[Läufe für den MBS-Cup 2013]

Auszeichnungsveranstaltung EMB-Energie-Cup 2012

(20.01.2013)

Am 19.01.2012 fand die Auszeichungsveranstaltung für den EMB-Cup 2012 statt. Ausgezeichnet wurden die Plätze 1-3 in den einzelnen Altersklassen. Vom Team-Oberhavel wurden der Sportfreund Jörg Franke in der AK55 mit dem 2. Platz und der Sportfreund Hans-Jürgen Köhler in der AK65 mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

Kindersportgruppe löst sich auf

(01.12.2012)

Liebe Interessenten des Kindersports,

 

die seit mehreren Jahren bestehende Kindergruppe in Birkenwerder hat sich aufgelöst.

 

Der Grund war die Veränderung der Anfangszeit.

 

Bedingt durch die stärkere Auslastung der Sporthalle durch den Schulsport kann diese durch andere Nutzer erst ab 17.30 Uhr beansprucht werden.

 

Dass war den meisten Eltern der 3 bis 7-jährigen Kinder zu spät. Andere Angebote fanden keine Resonanz.

 

Wir bedauern das sehr und hoffen das die vielen spiel- und sportbegeisterte Kinder eine Alternative finden.

 

Es gibt derzeit Bemühungen ein anderes Sportangebot für Vorschulkinder in Leben zu rufen.

 

Wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind werden wir informieren.

39. BMW-Berlin-Marathon

(03.10.2012)

Am 29.10.2012 fand der 39. BMW-Berlin-Marathon statt. Auch der Team Oberhavel e.V. war wieder mit einigen Sportfreunden vertreten. Hier die Ergebnisse unserer Teammitglieder.

[Ergebnisse 39. BMW-Berlin-Marathon 2012 des Team-Oberhavel e,V.]

10 Jahre „Team Oberhavel e.V.“ – lasst uns das gemeinsam feiern!

(07.01.2012)

stand in der Einladung und am 07. Januar 2012 war es endlich so weit.

 

Los ging´s um 15.00 Uhr in der Sporthalle der Regine Hildebrandt-Schule in Birkenwerder.

 

Vor den sportlichen Wettkämpfen stand die Erwärmung mit Veronika. Zu flotter Musik mussten wir Arme und Beine nach vorn, zurück, links und rechts bewegen, dies forderte schon die ersten heraus, denn Konzentration und Koordination waren gefragt.

 

Danach wurden bunt gemischte Gruppen gebildet, so dass sich die Sportler der unterschiedlichen Sportgruppen kennenlernen konnten. Eine Gruppe startete, indem Bälle auf den Baskettballkorb geworfen wurden. Hierbei wurde deutlich warum manch einer eine Sportart ohne werfen und fangen bevorzugt.

 

Die andere Gruppe ging derweil zur Station Eierlauf. Dies natürlich ohne Eier, sondern mit Tischtennisbällen, die zu verschiedenen Stationen transportiert werden mussten. Auf dem Weg zum Ziel lag ein Schwebebalken und ein kleiner Tunnel als Herausforderung.

 

Die nächste Station war der Münchhausen-Ritt, nicht auf der Kanonenkugel, sondern ein Ball wurde zwischen die Beine geklemmt und so musste ein Hinderniss-Parcour bewältigt werden. Erst Slalom, dann hüpfen, über mehrere Podeste steigen, eine Bank hinauf und wieder hinunter rutschen und zum Schluss noch einen Purzelbaum – immer mit dem Ball zwischen den Beinen!

 

Sehr beliebt war der Gummistiefel-Weitwurf! Es wurde beratschlagt, ob man besser an der Sohle anpackt oder vielleicht doch am Schaft, von oben werfen oder doch besser von unten, sollte man nicht doch den Arm mehrmals rundschwingen – birgt allerdings die Gefahr, dass man zu zeitig loslässt, der Stiefel senkrecht nach oben fliegt - und den Werfer fast erschlägt, scheidet somit also aus. Die Aufgabe wurde dann mit viel Spaß, Engagement und Kreativität gelöst.

 

Zum Schluss noch ein Sportquiz lösen und danach die verdiente Stärkung am Kuchenbuffet. Dank an alle fleißigen Bäckerinnen und an unseren Hallenwart, der uns tatkräftig beim Auf- und Abbau unterstützt hat. Rundum zufriedene Sportaktivisten konnte man sehen, die der Auswertung und Ehrung am Abend entgegen fieberten.

 

Nach Kaffee und Kuchen fanden die weiteren Feierlichkeiten in der Mensa der Schule statt. Nach und nach füllte sich der Saal, viele die nachmittags verhindert waren, kamen zur Abendveranstaltung.

 

Unser Vorsitzender Jürgen Köhler konnte viele Sportler an diesem Abend ehren, die im vergangen Jahr erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen hatten.

 

Frank Kliem ließ uns auf 10 Jahre Team Oberhavel zurückblicken: Entstehung – lustigen Anekdoten - nachdenkliche Augenblicke. Die Gründungsgedanken zum Team Oberhavel erfolgten nicht in Deutschland. Eine Gruppe von Läufern hatte 2001 beschlossen, am Marathonlauf in Schweden, Stockholm, teilzunehmen. In dieser wundervollen schwedischen Hauptstadt, mit ihrer entspannten Atmosphäre, wurden die Grundlagen für einen Verein gelegt, die dann mit der Rückkehr nach Deutschland umgesetzt wurden. Der zarte Keimling, der in Stockholm gepflanzt wurde, ist heute ein kräftiger Baum, der sich in allen Wetterlagen behauptet. Der Marathonlauf in Stockholm, ist den teilnehmenden Lauffreunden auch in bester Erinnerung geblieben. Neben der schönen Laufstrecke hielt das Wetter fast alle Facetten bereit. Neben Sonne, Wind und Starkregen kam noch Hagel hinzu, und das im Juni. Herzlichen Dank an Frank für diesen schönen Rückblick! Geehrt wurden auch die Gründungsmitglieder, die dem Verein bis heute die Treue gehalten haben: Manfred Speder-Erwin Dittmer-Dr. Peter Kallabis, Frank Kliem, Karl-Heinz Schröter und Sylvia Grünler.

 

Geehrt wurden in diesem Rahmen auch die sportlichen Aktivisten, die am Nachmittag engagiert an den etwas anderen sportlichen Veranstaltungen teilgenommen hatten.

 

Andreas Leuschner, Chef vom TURM Erlebniscity Oranienburg und aktives Mitglied vom Team Oberhavel, hatte noch eine Geburtstagsüberraschung mitgebracht.

 

Es wurden 5 Jahreskarten für den „TURM“ überreicht. Mit diesen Karten haben alle Vereinsmitglieder (in abwechselnder Folge) die Möglichkeit, ihr Training oder ihre Regeneration, durch die Angebote, die der TURM bereitstellt, zu ergänzen bzw. abzurunden. Einen herzlichen Dank an Andreas Leuschner für diese tolle Geste.

 

Der Geschäftsführer des Kreissportbundes Oberhavel Matthias Senger und sein Sohn sind unserer Einladung gefolgt.

 

Herzlichen Dank für das Geschenk, welches einen Ehrenplatz in unserem Vereinszimmer erhalten wird.

 

Dann – schon heiß ersehnt- die Eröffnung der Buffets, gekrönt von einer Geburtstagstorte der „Grünlers Backstuben“- vielen Dank für diese kulinarische und visuelle Köstlichkeit.

 

Der Abend klang aus in entspannter Atmosphäre, angeregten Gesprächen und Planungen für das neu angebrochene Sportjahr.

 

Vielen Dank an alle Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes, ganz besonders aber an Sibylle und Sylvia!

Der Brocken-Marathon

(06.01.2012)

Er gilt als einer der härtesten Läufe Deutschlands. Irgendwann faßte ich den Entschluß, diesen Lauf einmal zu wagen. Wenn ich mit anderen Läufern darüber sprach oder gar fragte, ob jemand mitmachen möchte, sahen mich die meisten etwas zweifelnd oder mitleidig an.

 

Also beschloss ich, diesen Lauf allein zu machen. Am 8. Oktober 2011 sollte es dann sein.

 

Meine Freundin Nicole vom Team Oberhavel wollte selbst nicht mitlaufen, begleitete mich aber nach Wernigerode.

 

Am 7. Oktober reisten Nicole und ich bei schönstem Sonnenschein in Wernigerode an.

 

Das sah erst mal gut aus, aber ich wußte, daß das nicht so blieb.Seit Tagen verfolgte ich schon die Wetterprognosen und wußte, daß die Wetterbedingungen auf dem Brocken nicht optimal waren.

 

Bei der Startnummernausgabe im Wernigeröder Rathaus lagen Zettel aus, die uns auf –2 Grad (gefühlte -19) Schnee und Wind der Stärke 8 auf dem Brocken vorbereiteten. Ein weiterer Zettel wies auf die Möglichkeit hin, den Marathon auf die 22km umzumelden.

 

Ich ignorierte diesen 2. Zettel und ließ mir meine Startunterlagen für den Marathon aushändigen. Ich hatte ein paar Monate für den Marathon trainiert und wollte nicht von vornherein aufgeben.

 

Nun mußte ich mir Gedanken über die Bekleidung für den Marathon machen.Unten am Start herrschten Temperaturen von über 10 Grad, auf dem Brocken waren Minusgrade. So lange ich mich da oben bewegte, war alles gut. Was aber, wenn ich aus irgendwelchen Gründen aufhören mußte und da oben in der Kälte stand. Nach Beratung mit Nicole entschied ich mich für ein langärmeliges Kapuzenshirt und eine nicht zu dicke lange Hose. Unterwegs sollte es Wetterschutzwesten geben.

 

Am 8.11. pünktlich um 9 Uhr begann der Marathon für 726 Läufer. Start und Zieleinlauf befand sich in Wernigerode-Hasserode.

 

Die Laufstrecke war zunächst gut zu bewältigen. Es ging leicht bergauf, wieder bergab. Es machte Spaß, und schon wieder passierten wir das nächste Kilometerschild.

 

Die erste Verpflegungsstelle befand sich bei km 9 im Ilsetal. Danach begann es leicht zu regnen, hörte aber bald wieder auf.Nach 1 h 4 min hatte ich 10 km zurückgelegt. Bis um 12 Uhr mußte man den Brockengipfel passiert haben, sonst wurde man aus der Wertung genommen. Überhaupt keine Hürde, sagte ich mir etwas voreilig an dieser Stelle.

 

Ab km 12 verwandelte sich die Läufergruppe um mich herum ganz allmählich in eine Wandergruppe. Die Anstiege wurden schwieriger. Auch ich machte immer häufiger Gehpausen.

 

An der Verpflegunsstelle bei km 15 (Stempelbuche) erwartete uns folgende Botschaft:„ Die Wetterschutzwesten sind hier schon alle ausgegeben, aber weiter oben gibt es noch mal welche, falls die nicht schon alle sind. Es sind noch etwa 4,6 km bis zum Gipfel, aber was für welche!!! „

 

Optimistisch setzte ich meinen Weg fort. Dann begann der Betonweg (ehemaliger Grenzkontrollweg). Hier glaubte ich nicht mehr daran, den Brockengipfel pünktlich zu erreichen. Es wurde kälter, windiger und dunkler. Wir bekamen unsere Wetterschutzwesten. Der Wind war eisig, ich steckte meine Arme in die Weste. Handschuhe trug ich während des ganzen Laufs. Weiter oben war der Betonweg mit einer dünnen Schneedecke überzogen.

 

Laufen konnte natürlich niemand mehr, alle gingen. Plötzlich sagte ein Läufer neben mir: „Ab dem Bahnübergang sind es nur noch 500 m.“ Ich sah keinen Bahnübergang, aber auf einmal tauchte er im Nebel auf. Noch 500 m bis oben, dachte ich, dann schnell wieder nach unten in normale Temperaturbereiche. Ich erreichte den Gipfel rechtzeitig nach 2h38min. Sehen konnte man nichts. Beifallspendende Zuschauer waren bei dem Wetter natürlich auch nur ganz wenige da.

 

Ich rannte die Brockenstraße nach unten bis zum nächsten Verpflegungspunkt. Hier nahm ich etwas zu trinken und Nußschokolade, dann lief ich weiter nach unten. Die Sonne kam durch.

 

Wir verließen die Brockenstraße wieder und liefen in den Wald. Bergab lief ich, bergauf ging ich. Ab km 27 etwa begannen meine Knie zu schmerzen. Zu dieser Zeit lag ich ungefähr im Mittelfeld der Läufer, wurde aber nun immer häufiger überholt. Bei diesem Marathon wollte ich einfach nur ankommen, aber natürlich möglichst nicht als Letzte.

 

Ich genoß trotzdem die Landschaft. Manchmal lief ich vollkommen allein, ohne andere Läufer zu sehen. Es war eine ganz neue Erfahrung, in dieser Landschaft vollkommen allein zu sein. Natürlich kamen immer wieder Läufer, mit denen ich ein Stück zusammen lief. Aber ab km 30 machte ich immer häufiger Gehpausen.

 

Am Verpflegungspunkt bei km 30 wollte man uns motivieren und hielt uns ein Schild hin, extra für uns handgeschrieben: „ Nur noch 12 km.“ War gut gemeint, aber wir Läufer konnten uns nicht so richtig darüber freuen. Alle Betreuer an den Verpflegungspunkten gaben sich große Mühe, waren immer freundlich, und das Angebot an Essen und Trinken war vielseitig.

 

Im Ziel wartete Nicole auf mich. Ich war froh, Nicole zu sehen und sie war erleichter, als ich nach 5 h 26 gesund ins Ziel lief. Sie sagte mir, daß noch mehr als 100 Läufer hinter mir lagen. Von einer Brockenhexe erhielt ich die Medaille.

 

Meine Beine schmerzten, aber ich freute mich, diesen Marathon bewältigt zu haben.

 

Den Tag ließen wir im Steakhaus bei einem schönen Essen sowie einem Glas Wein ausklingen.

Marató de Barcelona

(15.03.2010)

Vier mutige Sportler und eine Begleiterin vom Team Oberhavel hinterließen beim Marathon in der katalanischen Hauptstadt ihre Spuren.

 

Auf in den Frühling nach Spanien. Wer hat diesen Wunsch nicht. Allerdings wollten wir vier Läufer vom Team Oberhavel dort nicht nur Blumen pflücken, sondern erst einmal die Marathonstrecke über 42,195 km in Barcelona bewältigen. Dafür hatten wir uns zu Hause im nördlichen Gefilde bei Schnee und Eis so gut es ging vorbereitet. Als wir allerdings in der katalanischen Hauptstadt ankamen, pfiff uns ein kalter Wind um die Ohren. Doch ein paar Sonnenstrahlen und freundliche Menschen ließen unsere Herzen bald erwärmen.

 

Kultur auf Schritt und Tritt

 

Bevor es am nächsten Tag ins Rennen ging, sollte die Kultur nicht zu kurz kommen. Aber wohin in eine Metropole, die von Picasso, Gaudi und Carreras geprägt wurde. Wir entscheiden uns für die La Sagrada Familia, dem Sühnetempel der Heiligen Familie. An dieser gewaltigen Kathedrale, die teils als Einsiedlerhöhle und teils als futuristischer Turmbau zu Babel erscheint, wird schon seit über 100 Jahren gewerkelt. Viele grandiose Bauelemente hat ihr Architekt Gaudi der Natur nachempfunden.

 

Nachdem wir uns auf der Marathonmesse, wo wir die Startunterlagen abholten, noch für den nächsten Tag mit Kraft spendender Pasta nudelten, reichten uns am Abend in einem kleinen Restaurant einige Tapas mit gebackenen Kartoffeln, getoasteten Brot – bestrichen mit einer Mischung aus Tomatenfleisch und Olivenöl – sowie dünne Scheiben vom Seranoschinken und andere Spezialitäten aus Katalonien. Dazu noch etwas vom Roten aus den nahen Weinbergen.

 

Dann aber schnell ins Bett, denn um 8.30 Uhr startete am nächsten Tag der Marathon. Viel zu früh erwacht, kommt nun doch Unruhe auf. Quälende Gedanken: Hat man sich ausreichend auf den großen Lauf vorbereitet? Was zieht man an? Der Wetterbericht hat 5 °C und hohe Regenwahrscheinlichkeit vorausgesagt. Also werden lange Sachen angezogen, kurze eingepackt, ein Regenumhang in die Gürteltasche verstaut. Mit der U-Bahn geht es ab zum Placa Espanya. Start und Ziel des Marathon- Rundkurses ist auf der Avenida Reina Christina, die von zwei hohen Türmen gesäumt wird. Die Straße führt hinauf zum Font Magica, wo sich auch die Marató Expo befindet und wir unsere überzähligen Laufsachen abgeben. Ich entscheide mich für lang und behalte die Regenjacke in der Gürteltasche.

 

Auf den Spuren de Olympiasieger

 

Vor dem Start sind alle Springbrunnen und Fontänen eingeschaltet. Die Stimmung ist trotz kühler Luft und Wolken verhangenem Himmel prächtig. Punkt 8.30 Uhr machen sich über 12 000 Läufer auf die Strecke, wo 1992 schon Olympiasieger ihre Spuren hinterließen. Es ist ein großer Rundkurs durch Barcelona. Besser hätte sich ein Fremdenführer die Route auch nicht aussuchen können, schließlich führt sie an den meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Zunächst geht es leicht bergan Richtung Camp Nou, dem Heimstadion des FC Barcelona – mit knapp 100 000 Besucherplätzen das größte Fußballstadion Europas. Dann führt die Strecke zurück zur Gran Via und auf den Passeig de Gracia, eine prächtige Einkaufsstraße. Allerdings schliefen wohl angesichts der frühen Morgenstunde die meisten Anwohner dieses Viertels noch.

 

Unvermittelt taucht inmitten der endlosen Häuserzeilen die Sagrada Familia mit ihren gewaltigen Türmen auf, die wir am Vortag schon besichtigt hatten. Weiter führt der Kurs über die lange Meridiana Richtung Nordosten und dann endlich Richtung Süden ins Havenviertel. Beim Halbmarathon zeigt die Uhr, als ich die Linie überlaufe, 1:55:54 Stunden an. Ich liege also vier Minuten unter mein gestelltes Zeitlimit. Doch da ist erst die Hälfte der Strecke absolviert. Weiter geht es über die Pont Calatraua, einer großen Brücke, zum Hafen. Auf der Via Diagonala, der längsten Straße Barcelonas, wo sich am Wendepunkt, am Placa les Glories der Torre Agbar, ein 142 m hoher Büroturm, einer der neuesten Attraktionen Barcelonas befindet, ist die Spitze der Läuferschar bei Kilometer 30 schon längst entschwunden, wo ich erst bei Kilometer 25 bin. Aber Jörg Bartz kann ich noch um die Kurve huschen sehen. Auf der langen Geraden vor dem Turm kommt mir dann auch Andreas Borowiak entgegen. Werner Merkel kann ich gerade noch erkennen, als ich mit der Läuferschar weiterziehe.

 

Durchs Eingangstor zur Weltausstellung

 

Bald zeigt sich das Meer, wo an der sonnigen Costa Brava sonst pralles Leben herrscht, mit düsteren Wolken. Ein Kilometer nach dem anderen muss noch bewältigt werden, bis es am Torres Mampfre, dem Olympiahafen, wieder in die nun schon von Menschen brodelnde Innenstadt geht.

 

Der Kurs führt am schönen Parc de la Ciutadella vorbei, dann durch den Arc de Triomf, der 1888 als Eingangstor zur Weltausstellung errichtet wurde, und weiter in die Ronda St. Pere zum Placa Catalunya. Was soll mir nun noch – wenn auch die Beine schwer werden –passieren? Doch Vorsicht! Die Wolken halten zum Glück dicht, meine Regenjacke kann ich in der Tasche lassen. Das Ziel ist nicht mehr allzu fern. Auf der La Rambla, der quirligsten Einkaufsstraße von Barcelona, fluten bei Sambamusik und anspornendem Beifall erste Glückshormone durch meinen Körper. Aber noch vier lange Kilometer, also durchhalten, aufgeben kommt nicht in Frage. Endlich die Placa Espanya in Sicht, links und rechts die beiden Türme und dann im Enspurt durchs Ziel. Welche Freude, auch wenn die Uhr 4:05:01 zeigt. Mein langsamster Marathon in meinem langen Läuferleben, dafür aber einer meiner schönsten. Viva Espanya.

 

Die Ergebnisse der anderen Läufer vom Team Oberhavel: Jörg Bartz: 3:13:07, Andreas Borowiak: 3:44:38, Werner Merkel: 4:52:23. Gewonnen hat den Marató de Barcelona in Bestzeit der Kenianer Jackson Kotut (2:07:30).

 

Nachtrag: Am Abend setzt Starkregen und Sturm ein. Am nächsten Morgen müssen wir uns recht warm anziehen. Wir suchen noch das Gotische Viertel auf, um den wunderbaren Stadtteil mit seinen unzähligen Kunstschätzen näher in Augenschein zu nehmen. In der Markthalle bestaunen wir die prächtigen Gemüse- und Obstangebote aus aller Welt. Mit Ziegenkäse und Wildschweinschinken wird unser Proviantbeutel aufgefüllt. In der Kathedrale sehen wir noch die schnatternden Gänse, die einst nachts auf Diebe aufmerksam machen sollten. Am Nachmittag setzt Schneetreiben ein. Unser Flugzeug kann erst nach Stunden starten, weil die Tragflügel enteist werden müssen und man in Barcelona nicht darauf vorbereitet ist. So bleibt Zeit, die nächsten Pläne zu schmieden. Der Berlin-Marathon steht auf dem Programm, aber dann wieder ein Rennen in Fritz Fleege nach dem Zieleinlauf. weiter Ferne. FRITZ FLEEGE

[Hier geht es zum Zeitungsbericht]

Der K78 - Ein alpines Abenteuer

(31.12.2007)

                     

[Zum Zeitungsbericht]


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