Stand in der Einladung und am 07. Januar 2012 war es endlich so weit.
Los ging´s um 15.00 Uhr in der Sporthalle der Regine-Hildebrandt-Schule in Birkenwerder. Vor den sportlichen Wettkämpfen stand die Erwärmung mit Veronika. Zu flotter Musik mussten wir Arme und Beine nach vorn, zurück, links und rechts bewegen, dies forderte schon die ersten heraus, denn Konzentration und Koordination waren gefragt. Danach wurden bunt gemischte Gruppen gebildet, so dass sich die Sportler der unterschiedlichen Sportgruppen kennenlernen konnten. Eine Gruppe startete, indem Bälle auf den Baskettballkorb geworfen wurden. Hierbei wurde deutlich warum manch einer eine Sportart ohne werfen und fangen bevorzugt. Die andere Gruppe ging derweil zur Station Eierlauf. Dies natürlich ohne Eier, sondern mit Tischtennisbällen, die zu verschiedenen Stationen transportiert werden mussten. Auf dem Weg zum Ziel lag ein Schwebebalken und ein kleiner Tunnel als Herausforderung. Die nächste Station war der Münchhausen-Ritt, nicht auf der Kanonenkugel, sondern ein Ball wurde zwischen die Beine geklemmt und so musste ein Hinderniss-Parcour bewältigt werden. Erst Slalom, dann hüpfen, über mehrere Podeste steigen, eine Bank hinauf und wieder hinunter rutschen und zum Schluss noch einen Purzelbaum – immer mit dem Ball zwischen den Beinen!
Sehr beliebt war der Gummistiefel-Weitwurf! Es wurde beratschlagt, ob man besser an der Sohle anpackt oder vielleicht doch am Schaft, von oben werfen oder doch besser von unten, sollte man nicht doch den Arm mehrmals rundschwingen – birgt allerdings die Gefahr, dass man zu zeitig loslässt, der Stiefel senkrecht nach oben fliegt - und den Werfer fast erschlägt, scheidet somit also aus. Die Aufgabe wurde dann mit viel Spaß, Engagement und Kreativität gelöst.
Zum Schluss noch ein Sportquiz lösen und danach die verdiente Stärkung am Kuchenbuffet. Dank an alle fleißigen Bäckerinnen und an unseren Hallenwart, der uns tatkräftig beim Auf- und Abbau unterstützt hat.
Rundum zufriedene Sportaktivisten konnte man sehen, die der Auswertung und Ehrung am Abend entgegen fieberten.
Nach Kaffee und Kuchen fanden die weiteren Feierlichkeiten in der Mensa der Schule statt. Nach und nach füllte sich der Saal, viele die nachmittags verhindert waren, kamen zur Abendveranstaltung. Unser Vorsitzender Jürgen Köhler konnte viele Sportler an diesem Abend ehren, die im vergangen Jahr erfolgreich an Wettkämpfen teilgenommen hatten.
Frank Kliem ließ uns auf 10 Jahre Team Oberhavel zurückblicken: Entstehung – lustigen Anekdoten - nachdenkliche Augenblicke. Die Gründungsgedanken zum Team Oberhavel erfolgten nicht in Deutschland. Eine Gruppe von Läufern hatte 2001 beschlossen, am Marathonlauf in Schweden, Stockholm, teilzunehmen.
In dieser wundervollen schwedischen Hauptstadt, mit ihrer entspannten Atmosphäre, wurden die Grundlagen für einen Verein gelegt, die dann mit der Rückkehr nach Deutschland umgesetzt wurden. Der zarte Keimling, der in Stockholm gepflanzt wurde, ist heute ein kräftiger Baum, der sich in allen Wetterlagen behauptet. Der Marathonlauf in Stockholm, ist den teilnehmenden Lauffreunden auch in bester Erinnerung geblieben. Neben der schönen Laufstrecke hielt das Wetter fast alle Facetten bereit. Neben Sonne, Wind und Starkregen kam noch Hagel hinzu, und das im Juni. Herzlichen Dank an Frank für diesen schönen Rückblick! Geehrt wurden auch die Gründungsmitglieder, die dem Verein bis heute die Treue gehalten haben: Manfred Speder-Erwin Dittmer-Dr. Peter Kallabis, Frank Kliem, Karl-Heinz Schröter und Sylvia Grünler.
Geehrt wurden in diesem Rahmen auch die sportlichen Aktivisten, die am Nachmittag engagiert an den etwas anderen sportlichen Veranstaltungen teilgenommen hatten.
Andreas Leuschner, Chef vom T.U.R.M. Erlebniscity Oranienburg und aktives Mitglied vom Team Oberhavel, hatte noch eine Geburtstagsüberraschung mitgebracht. Es wurden 5 Jahreskarten für den „T.U.R.M.“ überreicht. Mit diesen Karten haben alle Vereinsmitglieder (in abwechselnder Folge) die Möglichkeit, ihr Training oder ihre Regeneration, durch die Angebote, die der T.U.R.M. bereitstellt, zu ergänzen bzw. abzurunden. Einen herzlichen Dank an Andreas Leuschner für diese tolle Geste.
Der Geschäftsführer des Kreissportbundes Oberhavel Matthias Senger und sein Sohn sind unserer Einladung gefolgt. Herzlichen Dank für das Geschenk, welches einen Ehrenplatz in unserem Vereinszimmer erhalten wird.
Dann – schon heiß ersehnt- die Eröffnung der Buffets, gekrönt von einer Geburtstagstorte der „Grünlers Backstuben“- vielen Dank für diese kulinarische und visuelle Köstlichkeit. Der Abend klang aus in entspannter Atmosphäre, angeregten Gesprächen und Planungen für das neu angebrochene Sportjahr.
Vielen Dank an alle Helfer bei der Vorbereitung und Durchführung dieses Festes, ganz besonders aber an Sibylle und Sylvia!
Bericht: Petra Bartz
Bilder von unserem Vereinsjubiläum findet ihr in unserer Galerie.
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Willkommen auf unserer Homepage. Wir haben in den letzten Wochen und Monaten unser Angebot komplett überarbeitet. Nach ausgiebigen Testen sind die meisten Informationen nun online. Sollten dennoch bei Euch Fehler auftreten oder ihr habt Anregungen dann bitte kurze Email an: Webmaster
News:
- Update (25.01.2012) Bildergalerie Vereinstag
- der Bericht und die Bilder vom Vereinstag sind online
- der Laufkalender für 2012 ist jetzt mit Online Suche aktiv
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Berichte
07.01.2012 10 Jahre „Team Oberhavel e.V.“ – lasst uns das gemeinsam feiern!
31.12.2011 Silvester Spendenlauf in Oranienburg
"Man war das schön!" Das war der Satz den man beim heutigen Silvesterlauf in Oranienburg recht häufig hörte.
Aufgerufen dazu hatte Kathrin Koczessa vom Team Oberhavel. Pünktlich um 10 Uhr startete Günter Koczessa den Lauf. Gekommen waren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt weit über 100 Laufbegeisterte.
Viele davon waren bekannte Gesichter, die das ganze Jahr in vielen Wettkämpfen um Lauf-Cup Punkte liefen.
Aber auch viele Freizeitsportler waren dabei, um das Jahr sportlich ausklingen zu lassen. Im Gegensatz zu anderen Silvesterläufen ging es hier weder um Zeiten noch um Plazierungen. Auf einer gemeinsamen Runde rund um den Lehnitzsee, gab es Gelegenheit das Jahr noch einmal Revue passieren zu lassen oder um Pläne für's neue Jahr zu schmieden. Nach ca. 8km erreichten die Läufer wieder den Ausgangspunkt der Runde.
Die Firma Koczessa hatte in der Zwischenzeit im Ziel ein reichhaltiges Buffet aufgebaut. Neben Kaffee und Glühwein, gab es auch leckere Pfannkuchen und Bratwurst.
Wir möchten uns bei der Backstube Grünler für die Pfannkuchen, Brötchen und den Punsch recht herzlich bedanken.
Ziel des Laufes war neben dem sportlichen Ausklang des Jahres 2011 auch der Spendengedanke. Jeder Läufer konnte seinen Beitrag für ein Projekt in Peru mit einer kleinen Spende leisten. Vielen Dank für all die vielen Spenden. Es sind insgesamt 1177,75 Euro zusammen gekommen. Was für eine tolle Summe. Danke, Danke, Danke. -> Update 2.1.2012: Die Summe wurde auf 1200 Euro durch einen Spender nachträglich aufgerundet.
Wir hoffen Euch alle im nächsten Jahr gesund und munter bei der ein oder anderen Laufveranstaltung wiederzusehen.
Bis dahin: Einen guten Rutsch ins Jahr 2012.
Weitere Bilder vom Silvesterlauf findet ihr hier.
Bericht: Mike Tilgner
10.12.2011 Abschlussveranstaltung Brandenburg-Cup 2011
Glanzvoller Ausklang der BBC-Laufserie 2011 im BLZ Kienbaum
Der Brandenburg-Cup 2011 ist seit wenigen Stunden Geschichte. Unser Team hat in dieser Saison eine beachtlichte Rolle gespielt. Bei der Siegerehrung standen einige unserer Athleten auf dem Podium. Doch bevor die Pokale verteilt wurden, galt es noch einmal bei der abschliessenden 10x1000m Staffel eine gute Leistung zu zeigen.
Für unser Team gingen Kirstin Busse, Kathrin Koczessa, Kerstin Tilgner, Ralf Zipperling, Axel Bretfeld, Janik Tilgner und Mike Tilgner an den Start.
Es hatten sich weitere 7 Staffeln zum Start eingefunden. Natürlich stand der Spass dabei im Vordergrund, dennoch war der Ehrgeiz groß auch hier noch einmal eine gute Plazierung für unser Team heraus zu holen. Jede Staffel verfolgte ihre eigene Strategie, wobei einige ihr Heil in der Flucht suchten. Andere setzten auf ein starkes Finish.
Unser Team konnte im Verlauf des Rennens einige Plätze aufholen und konnte auf der letzten Runde die schon weit enteilte Mannschaft von Stahl Hennigsdorf abfangen. Damit wurden wir Zweiter hinter dem Capruther SV. Jeder hatte auf seiner Runde gekämpft und somit seinen Beitrag zu diesem tollen Endergebnis geleistet.
Nachdem wir uns am reichhaltigen Menü gestärkt hatten, begann die eigentliche Abschlussveranstaltung, die in einem würdigen Rahmen stattfand. Nach ein paar einleitenden Worten wurden die Siegerehrungen durchgeführt.
Das Besondere in diesem Jahr war, dass jeder von uns mit mehr als 4 Läufen, es auf's Podium geschafft hat. Angesichts der doch starken Konkurrenz in einigen Altersklassen, ist dies wirklich mehr als beachtlich.
Kerstin und Mike Tilgner konnten ihre Titel aus dem Vorjahr verteitigen und schafften auch in diesem Jahr in der W35 bzw. M40 den Gesamtsieg. Außerdem gelang es Beiden in der Paarwertung erstmals ganz oben zu stehen. Es folgten drei Vize Titel für Kirstin Busse (W40), Kathrin Koczessa (W35) und Axel Bretfeld (M45). Ralf Zipperling komplettierte das herausragende Mannschaftsergebnis mit Platz 3 in der M50.
Damit hat das Wettkampfjahr 2011 einen würdigen Abschluss gefunden. Wir möchten uns bei allen Veranstaltern für die vielen liebevoll organisierten Veranstaltungen bedanken und freuen uns auf die neue Brandenburg-Cup Saison, die am 3.3.2012 am Frauensee beginnt.
Weitere Bilder von der Teamstaffel und der Siegerehrung der Brandenburg Cup Saison 2011 findet ihr hier.
Bericht: Mike Tilgner
20.11.2011 Marathonstaffel
Frauen Power am Start bei der Marathonstaffel
Wie in jedem Jahr sind wir mit drei Frauenstaffeln an den Start gegangen. Es war ein voller Erfolg. Für einige waren es persönliche Bestzeiten. Das ist wirklich toll und jeder kann auf seine Leistung sehr stolz sein! Alle Staffeln sind unter 4 Stunden geblieben!
133 Frauenstaffeln waren am Start. Die Bedingungen waren optimal… nicht zu kalt, nicht zu warm… und selbst die Sonne hat sich ein wenig sehen lassen.
Ergebnisse im Detail:
1. Staffel: 3:06:55h (Platz 11)
Elisa Walter, Kerstin Tilgner, Nancy Nöske, Virginia Scholz, Kathrin Koczessa, Caroline Graf
(In der Liste steht Platz 11, aber es ist der 10. Platz… die vor uns waren langsamer – wird sicher noch korrigiert)
2. Staffel: 3:26:18h (Platz 21)
Kirstin Busse, Kerstin Blankenhagel, Patricia Perniss, Ilka Grundmann, Simone Storch, Anne Wedisweiler
3. Staffel: 3:50:49h (Platz 67)
Petra Bartz, Sandra Geisendorf, Marina Krebs, Jacqueline Krohn, Annemarie Schoor, Heidrun Gassan
Bericht: Kathrin Koczessa
08.10.2011 Brocken Marathon
Er gilt als einer der härtesten Läufe Deutschlands. Irgendwann fasste ich den Entschluss, diesen Lauf einmal zu wagen. Wenn ich mit anderen Läufern darüber sprach oder gar fragte, ob jemand mitmachen möchte, sahen mich die meisten etwas zweifelnd oder mitleidig an. Also beschloss ich, diesen Lauf allein zu machen.
Am 8. Oktober 2011 sollte es dann sein. Meine Freundin Nicole vom Team Oberhavel wollte selbst nicht mitlaufen, begleitete mich aber nach Wernigerode. Am 7. Oktober reisten Nicole und ich bei schönstem Sonnenschein in Wernigerode an. Das sah erst mal gut aus, aber ich wusste, dass das nicht so blieb. Seit Tagen verfolgte ich schon die Wetterprognosen und wusste, dass die Wetterbedingungen auf dem Brocken nicht optimal waren. Bei der Startnummernausgabe im Wernigeröder Rathaus lagen Zettel aus, die uns auf -2 Grad (gefühlte -19) Schnee und Wind der Stärke 8 auf dem Brocken vorbereiteten. Ein weiterer Zettel wies auf die Möglichkeit hin, den Marathon auf die 22km umzumelden. Ich ignorierte diesen 2. Zettel und ließ mir meine Startunterlagen für den Marathon aushändigen. Ich hatte ein paar Monate für den Marathon trainiert und wollte nicht von vornherein aufgeben.
Nun musste ich mir Gedanken über die Bekleidung für den Marathon machen. Unten am Start herrschten Temperaturen von über 10 Grad, auf dem Brocken waren Minusgrade. So lange ich mich da oben bewegte, war alles gut. Was aber, wenn ich aus irgendwelchen Gründen aufhören musste und da oben in der Kälte stand. Nach Beratung mit Nicole entschied ich mich für ein langärmeliges Kapuzenshirt und eine nicht zu dicke lange Hose. Unterwegs sollte es Wetterschutzwesten geben.
Am 8.10. pünktlich um 9 Uhr begann der Marathon für 726 Läufer. Start und Zieleinlauf befand sich in Wernigerode-Hasserode. Die Laufstrecke war zunächst gut zu bewältigen. Es ging leicht bergauf, wieder bergab. Es machte Spaß, und schon wieder passierten wir das nächste Kilometerschild. Die erste Verpflegungsstelle befand sich bei km 9 im Ilsetal. Danach begann es leicht zu regnen, hörte aber bald wieder auf. Nach 1 h 4 min hatte ich 10 km zurückgelegt. Bis um 12 Uhr mußte man den Brockengipfel passiert haben, sonst wurde man aus der Wertung genommen. überhaupt keine Hürde, sagte ich mir etwas voreilig an dieser Stelle. Ab km 12 verwandelte sich die Läufergruppe um mich herum ganz allmählich in eine Wandergruppe. Die Anstiege wurden schwieriger. Auch ich machte immer häufiger Gehpausen. An der Verpflegunsstelle bei km 15 (Stempelbuche) erwartete uns folgende Botschaft: "Die Wetterschutzwesten sind hier schon alle ausgegeben, aber weiter oben gibt es noch mal welche, falls die nicht schon alle sind. Es sind noch etwa 4,6 km bis zum Gipfel, aber was für welche!!!"
Optimistisch setzte ich meinen Weg fort. Dann begann der Betonweg (ehemaliger Grenzkontrollweg). Hier glaubte ich nicht mehr daran, den Brockengipfel pünktlich zu erreichen. Es wurde kälter, windiger und dunkler. Wir bekamen unsere Wetterschutzwesten. Der Wind war eisig, ich steckte meine Arme in die Weste. Handschuhe trug ich während des ganzen Laufs. Weiter oben war der Betonweg mit einer dünnen Schneedecke überzogen. Laufen konnte natürlich niemand mehr, alle gingen. Plötzlich sagte ein Läufer neben mir: "Ab dem Bahnübergang sind es nur noch 500 m." Ich sah keinen Bahnübergang, aber auf einmal tauchte er im Nebel auf. Noch 500 m bis oben, dachte ich, dann schnell wieder nach unten in normale Temperaturbereiche. Ich erreichte den Gipfel rechtzeitig nach 2h38min. Sehen konnte man nichts. Beifallspendende Zuschauer waren bei dem Wetter natürlich auch nur ganz wenige da. Ich rannte die Brockenstraße nach unten bis zum nächsten Verpflegungspunkt. Hier nahm ich etwas zu trinken und Nußschokolade, dann lief ich weiter nach unten. Die Sonne kam durch. Wir verließen die Brockenstraße wieder und liefen in den Wald. Bergab lief ich, bergauf ging ich. Ab km 27 etwa begannen meine Knie zu schmerzen. Zu dieser Zeit lag ich ungefähr im Mittelfeld der Läufer, wurde aber nun immer häufiger überholt. Bei diesem Marathon wollte ich einfach nur ankommen, aber natürlich möglichst nicht als Letzte.
Ich genoß trotzdem die Landschaft. Manchmal lief ich vollkommen allein, ohne andere Läufer zu sehen. Es war eine ganz neue Erfahrung, in dieser Landschaft vollkommen allein zu sein. Natürlich kamen immer wieder Läufer, mit denen ich ein Stück zusammen lief. Aber ab km 30 machte ich immer häufiger Gehpausen. Am Verpflegungspunkt bei km 30 wollte man uns motivieren und hielt uns ein Schild hin, extra für uns handgeschrieben: "Nur noch 12 km." War gut gemeint, aber wir Läufer konnten uns nicht so richtig darüber freuen. Alle Betreuer an den Verpflegungspunkten gaben sich große Mühe, waren immer freundlich, und das Angebot an Essen und Trinken war vielseitig. Im Ziel wartete Nicole auf mich. Ich war froh, Nicole zu sehen und sie war erleichter, als ich nach 5 h 26 gesund ins Ziel lief. Sie sagte mir, dass noch mehr als 100 Läufer hinter mir lagen. Von einer Brockenhexe erhielt ich die Medaille. Meine Beine schmerzten, aber ich freute mich, diesen Marathon bewältigt zu haben. Den Tag ließen wir im Steakhaus bei einem schönen Essen sowie einem Glas Wein ausklingen.
Bericht: Jutta Hebestreit


